2. Triathlon-Bundesliga Nord: Über Münster in die Sommerpause

14.07.2016 08:00 von Jan Sägert

Bevor es in siebenwöchige Sommerpause geht, steht am kommenden Sonntag in Münster der vierte Wettkampf der 2. Triathlon-Bundesliga Nord im Rennkalender. Unmittelbar nach den Sommerferien, am 3. September, geht es noch nach Hannover, wo die diesjährige Serie ihren Abschluss findet und die Aufsteiger in die 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga gekürt werden.

Kölner Damen wollen nachziehen

Gut möglich, dass in Münster bereits die ersten (Vor-) Entscheidungen fallen. Bei den Damen ziert ProAthletes KTT 01 die Tabellenspitze. Die Kölnerinnen verbuchten bislang einen Sieg und zwei zweite Plätze und haben damit bereits 58 Punkte auf ihrem Konto. Die Startgemeinschaft Stadtwerke Team Witten/ Kaifu TriTeam Hamburg (56) ist nicht aufstiegsberechtigt, da die Wittenerinnen schon mit einem Damenteam in der höchsten deutschen Triathlonliga vertreten sind. Der Vorsprung auf die Startgemeinschaft Hannover 96/ TSV Bokeloh beträgt nach drei Rennen nur vier Zähler. Sollten sich Lena Neuburg, Kimberley Bell, Hanna Kristina Winckler  und Anna Pauline Saßerath am Sonntag durchsetzen, wäre den KTT-Damen der Aufstieg kaum mehr zu nehmen. Der Startschuss fällt um 13.30 Uhr.

Weimarer Ingenieure vor dem Aufstieg

Auch bei den Herren spricht Vieles dafür, dass es bereits nach dem vierten Wettkampf klare Verhältnisse in Sachen Aufstieg gibt. Tabellenführer ProAthletes KTT 01 feierte bislang zwei Siege und einen zweiten Platz. In Münster wollen Alexander Brennecke, Lukas Mazur, Robert Skazidroga, Yannic Stollenwerk und Aljoscha Wilgosch mit einem weiteren Sieg die Weichen auf Meisterschaft stellen. Als Zweitvertretung sind die Rheinländer allerdings nicht aufstiegsberechtigt. Das Ticket für die Eliteliga will stattdessen das Team Weimarer Ingenieure – HSV Weimar buchen. Die Thüringer haben aktuell 56 Punkte auf dem Konto und somit komfortable sieben Zähler mehr als der TuS Neukölln Berlin. Würden Ricardo Ammarell, Lars Pfeifer, Alexander Kull, Tom Eismann und Peter Lehmann vor den Berlinern ins Ziel kommen, kann der Aufstiegssekt schon vor dem letzten Wettkampf am Maschsee kalt gestellt werden. Die Herren starten um 14.40 Uhr.

Die Strecken in Münster

Auf dem Programm in Münster steht erneut eine Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen). Das Schwimmen wird im Stadthafen durchgeführt. Danach geht es mit dem Rad auf die L536. Auf der geraden Strecke sind für alle Athleten fünf Runden zu bewältigen, wobei besonders an den beiden Wendepunkten höchste Konzentration gefragt ist. Gelaufen wird dann wieder auf dem Gelände des Stadthafens. Nach drei Runden á 1,7 Kilometer stehen die Sieger des vierten Saisonrennens fest. Die Strecke ist für die Zuschauer gut einsehbar, sodass sie den Wettkampf hautnah verfolgen können.

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