Gregor Buchholz Elfter beim Triathlon-WM-Rennen in Stockholm

02.07.2016 21:08 von Oliver Kubanek

Laura Lindemann mit Sturz und starkem Laufpart auf Rang 16

Nachdem Sophia Saller (Ingolstadt/ London) wegen einer Erkältung hatte passen müssen, vertraten Laura Lindemann (Potsdam) und Gregor Buchholz (Wiesbaden) die DTU-Farben beim Rennen der Triathlon-Weltmeisterschaftsserie in Stockholm. Über die olympische Kurz-Distanz von 1,5 Schwimm-, 40 Rad- und zehn Laufkilometern kam Lindemann in 2:07:25 Stunden auf Platz 16, hatte dabei aber Pech mit einem Sturz. Buchholz wurde in 1:53:12 Stunden Elfter. Sieger in der schwedischen Hauptstadt wurde die Bermuderin Flora Duffy (2:03:38 Stunden) und Englands Alistair Brownlee (1:50:33 Stunden). Mit den Siegern auf dem Podium standen Andrea Hewitt (NZL) und Helen Jenkins (GBR) sowie Jonathan Brownlee (GBR) und Pierre Le Corre (FRA).

Solofahrt und –lauf von Flora Duffy – schneller Laufsplit von Laura Lindemann

Im unruhigen Wasser des Stockholmer Hafens hatte sich bei den Damen eine vierköpfige Gruppe mit den US-Girls Katie Zaferes und Sarah True sowie der WM-Führenden Flora Duffy und Japans Juri Ide abgesetzt. Laura Lindemann schwamm im großen Hauptfeld, das mit rund 50 Sekunden Rückstand zum Wechsel kam. Auf dem Rad bildeten sich zunächst viele kleine Gruppen, es dauerte eine Weile, bis sich das Feld sortiert hatte. Duffy startete eine Solofahrt, ihre vorigen Führungskolleginnen wurden dahinter von einer Gruppe um Andrea Hewitt aus Neuseeland und den Britinnen aufgefahren. Laura Lindemann konnte diese leider durch einen Sturz nicht halten und fiel in Gruppe drei zurück.

Letztlich schaffte es Duffy auf dem Rad nicht, sich einen großen Vorsprung herauszuarbeiten. Nach 40 Kilometern Einzelfahrt nahm sie aber 23 Sekunden mit auf die Laufstrecke, wo 15 Konkurrentinnen ihr folgten. Lindemanns Gruppe kam mit knapp drei Minuten Rückstand in die Wechselzone. Duffy gestaltete auch den Laufpart alleine und durfte einen der beeindruckendsten Siege der WM-Geschichte feiern. Ihr am nächsten kamen Hewitt und Jenkins. Lindemann absolvierte mit der fünftschnellsten Zeit einen starken Laufsplit und wurde als Beste aus ihrer Gruppe am Ende 16.

Brownlee-Brüder vorn – Buchholz auf Rang elf

Auch bei den Herren bildete sich eine Spitzengruppe nach dem Schwimmen. Buchholz kam rund 60 Sekunden nach der Spitze aus dem Wasser. Ein Dutzend Athleten mit den britischen Brownlee-Brüdern und Pierre Le Corre aus Frankreich setzte sich ab, die Gruppe wuchs auf 15 Männer, weil Kristian Blumenfelt aus Norwegen ein Verfolgertrio mit nach vorne fuhr. Eine Minute dahinter sammelten sich nach den ersten Radrunden die weiteren Athleten sukzessive in einer großen Verfolgergruppe, in der auch der einzige DTU-Starter um den Anschluss kämpfte. Wechselzone zwei erreichte eine 13-köpfige Gruppe mit einem Vorsprung von gut 100 Sekunden vor den Verfolgern um Buchholz.

Die Brownlees liefen dem Feld davon und machten den Sieg unter sich aus. Dahinter schob sich der Pierre Le Corre auf Rang drei. Gregor Buchholz arbeitete sich ebenfalls nach vorne und erlief einen ordentlichen elften Rang, sein beste Ergebnis in der WM-Serie 2016.

 

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