Stimmen zum Triathlon-WM-Rennen in Stockholm vom 2. Juli 2016

03.07.2016 10:33 von Oliver Kubanek

Laura Lindemann:

Ich bin nur mit Teilleistungen meines Rennens zufrieden. Beim Schwimmen wäre ich gerne weiter vorne aus dem Wasser gekommen. Als ich in der Verfolgergruppe saß, war die Rennsituation eigentlich dann doch noch in Ordnung, doch durch meinen Sturz am Wendepunkt bin ich dann in die zweite Verfolgergruppe gefallen. Dort habe ich dann viel Arbeit geleistet und konnte trotzdem mit einem guten Lauf das Rennen abschließen. Ich hätte sehr gerne erfahren, wie es ausgegangen wäre, wenn ich nicht gestürzt und in der ersten Verfolgergruppe geblieben wäre. Aber „wäre“ hilft halt nichts.

Gregor Buchholz:

Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Das Rennen hat sich genau so entwickelt, wie ich es vorausgeahnt habe. Eine motivierte Gruppe war nach dem Schwimmen weg und uns haben dahinter einige der starken Radfahrer gefehlt. Ich habe versucht, das Beste aus dieser Situation zu machen, und sehr viel Führungsarbeit auf dem Rad geleistet. Es war Teil meines Plans, einen soliden Lauf nach einer sehr harten Radbelastung zu zeigen. Dies ist mir auch recht gut gelungen. Mit dem 11. Rang geht die Tendenz auch eindeutig nach oben. 

Ron Schmidt (Projekt-Bundestrainer):

Laura hatte ein schwaches Schwimmen, ist dann durch den Radsturz aber offenbar wach geworden, hat das Heft in die Hand genommen und einen Superlauf hingelegt. Wenn alles nach Wunsch gelaufen wäre, hätte es eine Top-Platzierung werden können. Gregor ist nach sehr kämpferischen Rennen und einem für ihn guten Schwimmen sehr guter Elfter geworden, auch durch einen taktisch klugen Lauf am Ende.

Zurück