2. Triathlon-Bundesliga Nord: Heißes Aufstiegsfinale am Maschsee

02.09.2016 09:43 von Jan Sägert

Bereits einen Tag vor dem Finale der 2. Bundesliga Süd geht am Samstag in Hannover die Saison der 2. Bundesliga Nord zu Ende. Zum fünften und letzten Mal messen sich die Damen- und Herrenteams in einem Rennen über die Sprint-Distanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen). Die erste Aufstiegsfeier des Jahres dürfte danach in Thüringen steigen. Nur einen Punkt liegt das Team Weimarer Ingenieure HSV Weimar (76) hinter dem führenden Pro Athletes KTT 01 Team aus Köln (77) zurück. Da die Rheinländer als Zweitvertretung ihres Teams nicht aufsteigen können und der Triathlon Verein Berlin mit 68 Zählern weit zurückliegt, stehen die Weimarer schon mit mehr als einem Bein in der 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga. In der Besetzung Lars Pfeifer, Ricardo Ammarell, Tom Gorges, Alexander Joth und Florian Paetzelt soll am Maschsee noch der dritte Tagessieg und damit auch die Meisterschaft her. Verhindern wollen das Lukas Mazur, Dennis Meloh, Aljoscha Willgosch, Marco Hühlnikel und Alexander Brennecke, die für Köln ihrerseits um den dritten Tagessieg und die Zweitliga-Meisterschaft kämpfen werden.

Meisterschaft und Aufstieg: Spannung bei den Damen

Bei den Damen geht die Startgemeinschaft Hannover 96/ TSV Bokeloh als Spitzenreiter ins Saisonfinale. Nach zwei Siegen in Grimma und Münster stehen 74 Punkte zu Buche. Beim Heimspiel an der Leine wollen Clara-Sophie Ahrbecker, Lena Brunkhorst, Tabea Fricke und Stephanie Weiß ihren knappen Vorsprung gegen die Startgemeinschaft Stadtwerke Team Witten/ Kaifu TriTeam Hamburg mit Tatjana Kortmann, Henrike Herzog, Nina Rosenblatt und Leonie Konczalla ins Ziel retten. Da die beiden Tabellenführenden nicht in die 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga aufsteigen können oder wollen, findet der Kampf um den Sprung ins Oberhaus zwischen den Damen von Weicon TriFinish Münster und dem Team Pro Athletes KTT01, das etwas überraschend das zweite Saisonrennen in Eutin gewonnen hatte. Beide Teams könnten mit dem Aufstieg ihren Herren in die höchste deutsche Triathlonliga folgen.

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