DTJ-Schwimm-Wochenende Potsdam: Strömungskanal, Stars und Stützpunktleben

25.10.2016 14:25 von Jonas Konrad

Vom 21.-23.Oktober fand das erste Schwimm-Wochenende der Deutschen Triathlonjugend in Kooperation mit dem Brandenburgischen Triathlon Bund am Bundesnachwuchsstützpunkt in Potsdam statt. Ziel dieses Angebots war es, interessierten Nachwuchsathleten einen Einblick in das tatsächliche Leben an einem Bundesnachwuchsstützpunkt zu gewähren.

Stützpunktleben

15 junge Menschen aus dem Saarland, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Brandenburg waren der Einladung der Deutschen Triathlonjugend gefolgt und nutzten die Möglichkeit, sich über die Gegebenheiten am Stützpunkt und der Sportschule zu informieren. Das Teilnehmerfeld erstreckte sich vom Anfänger bis hin zum Landeskaderathleten.

Julia Pukrop, Landestrainerin und zugleich Lehrerin an der Potsdamer Sportschule Friedrich Ludwig Jahn, gab einen umfassenden Einblick über die schulischen Gegebenheiten und die entsprechenden Aufnahmebedingungen. In einer Arbeitsphase waren die Jugendlichen angehalten, sich in Kleingruppen mit den notwendigen Eigenschaften von erfolgreichen SportlerInnen und TrainerInnen sowie den Vor- und Nachteilen des Internatslebens zu beschäftigen.

Strömungskanal, Stars und ein (Volleyball-) Spiel

 

Danach wurde das gesamte Stützpunktgelände, von der Schwimmhalle bis zum Wohnheim, von den Teilnehmern erkundet. In der Schwimmhalle angekommen wurden die unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen der einzelnen SportlerInnen unter die Lupe genommen. Um allen Voraussetzungen gerecht zu werden, hatten Julia Pukrop und Toni Embacher (beide als Trainer am Stützpunkt) differenzierte Schwimmprogramme zur Hand, um jedem Athleten eine passende Trainingseinheit anbieten zu können. Anschließend wurden die Gruppen aufgeteilt: Während eine Gruppe weitere Bahnen zog, durfte die andere Gruppe den Strömungskanal „testen“. Für die meisten „ein geiles Erlebnis“. Doch damit nicht genug.

Am Nachmittag wurde eine Gesprächsrunde mit Stützpunktathleten geführt. Neben Laura Lindemann (Olympia-Teilnehmerin und U23-Weltmeisterin) standen auch Moritz Horn (Junioren-Europameister Duathlon) und Marius Neuber Rede und Antwort. Beide gaben zum Teil sehr persönliche Eindrücke über ihre Erfahrungen am Stützpunkt wieder und waren am Folgetag auch direkt am Schwimmbecken anzutreffen.

Der Samstagabend endete dann mit einer Überraschung. Die Gruppe war zum Erstligaspiel der Volleyball-Damen des SC Potsdam eingeladen. Die ebenfalls auf dem Stützpunktgelände befindliche Halle war mit mehr als 1.500 Besuchern ausverkauft, die für gute Stimmung und eine angenehme Abwechslung bei den Triathleten sorgten.

Begegnung der „coolen“ Art

 Sonntagmorgen stand das Abschlussschwimmen auf dem Programm. Es wurde gemeinsam mit den Stützpunktathleten auf den Bahnen geschwommen und auch die Schwimm-Staffeln zum Ende des Camps waren bunt gemischt. Von Berührungsängsten bzw. Distanz der Gruppen untereinander keine Spur.

„Ich fand´s cool, dass die mit uns gesprochen haben und voll normal sind“, so das Fazit eines Teilnehmers bei der Abschlussrunde. Und so endete ein intensives und abwechslungsreiches Wochenende für alle Beteiligten sehr positiv. Die Kurz-Zusammenfassung aus Sicht der Jugendlichen lautete:

 #Schwimmkanal #GutesEssen #LauraLindemann #Spaß #Volleyball #Triathlon

Aufgrund der positiven Resonanz ist eine Wiederholung des Schwimm-Wochenendes im Oktober 2017 angedacht.

     

 

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