Europacup: Breinlinger, Lührs und Gomez-Islinger überzeugen in Madrid

02.05.2016 09:38 von Jan Sägert

Lichtblick für die DTU-Herren beim ETU Europacup am vergangenen Wochenende in Madrid. Jonas Breinlinger (Saarbrücken) und Junioren-Europameister Lasse Lührs (Potsdam) konnten in der spanischen Hauptstadt überzeugen und landeten nach dem Rennen über die Kurz-Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen) auf den Plätzen fünf und sieben. Der Sieg ging nach 1:53:50 Stunden an den Norweger Kristian Blummenfeldt, der in 31:11 Minuten die Tagesbestzeit beim Laufen schaffte und die Spanier Antonio Serrat Seoane und Uxio Abuin Ares deutlich auf die Plätze zwei und drei verwies. Bei den Damen schrammte B-Kader/U23-Athletin Marlene Gomez-Islinger (Weiden) nur um wenige Sekunden am Podium vorbei. Trotz der schnellsten Laufzeit aller Starterinnen musste sie sich nach 2:12:59 Stunden mit dem undankbaren vierten Platz begnügen.

Herren: Breinlinger beim Schwimmen top

Beim Schwimmen im Casa de Campo setzte sich zunächst Breinlinger in Szene. Der Schützling von Bundestrainer U23, Klaus-Peter Justus kletterte schon nach 17 Minuten als Erster der 74 gestarteten Athleten aus dem Wasser. Lasse Lührs kam als 22. mit 47 Sekunden Rückstand auf Breinlinger zum ersten Wechsel und verpasste damit knapp die Spitzengruppe, zu der unter anderem auch Ex-Kurz-Distanz-Weltmeister Ivan Rana (ESP) gehörte. "Die Radgruppe lief gut", zeigte sich Breinlinger nach dem Rennen zufrieden. Mehr als eine Minute nahmen Breinlinger und seine Mitstreiter in der Folge mit auf die entscheidenden zehn Laufkilometer. Dort musste sich der Deutsche dann trotz guter Laufleistung (32:20 Min.) Sieger Blummenfeldt, den beiden Spaniern Serrat und Abuin sowie Blummenfeldts Landsmann Gustav Iden beugen. Lührs jagte in starken 31:55 Minuten, die fünftbeste Laufzeit des Tages, noch auf den siebten Platz nach vorn. Die vier weiteren DTU-Herren landeten auf den Rängen 22 (Ian Manthey/Saarbrücken), 31 (Jan Stratmann), 32 (Gregor Payet) und 47 (Linus Stimmel/Worms).

Damen: Hall in eigener Liga, Gomez-Islinger stark

Eine One-Woman-Show von Lucy Hall erlebten die Zuschauer beim Rennen der Damen. Die Britin bestimmte das Geschehen von der ersten Sekunde an und hatte im Ziel fast zweieinhalb Minuten Vorsprung auf die Überraschungs-Zweite Anneke Jenkins (NZL). Platz drei rettete die Italienerin Sara Papais knapp vor der heranstürmenden Marlene Gomez-Islinger ins Ziel. 21 Sekunden fehlten der Deutschen nach einem starken Auftritt am Ende zum Podiumsplatz.

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