Teilnehmerrekord bei Jugend trainiert für Olympia – 16 Schulen fahren nach Berlin

24.07.2017 11:24 von Jonas Konrad

Neuer Teilnehmerrekord beim Schulsportwettbewerb Jugend trainiert für Olympia: In den letzten Wochen nahmen mehr als 160 Schulen mit mehr als 1.300 Schülerinnen und Schülern im gesamten Bundesgebiet an den Regional- und Landesentscheiden teil, um sich für das Triathlon-Bundesfinale vom 17.-21. September in Berlin zu qualifizieren.

Neben alten Bekannten darf die Deutsche Triathlonjugend in diesem Jahr auch wieder viele neue Schulen und Schüler auf dem Berliner Olympiagelände begrüßen. Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern zu ihren tollen Ergebnissen und wünschen den qualifizierten Schulen eine verletzungsfreie Vorbereitung und eine gute Fahrt zum Bundesfinale nach Berlin.

Norden: Neubrandenburg erneut souverän, Hannover erstmals im Finale

Für Niedersachsen fährt in diesem Jahr die Humboldtschule aus Hannover nach Berlin.Mit dem Sportgymnasium Neubrandenburg kommt einer der Favoriten auf den Sieg im Finale in Berlin wieder aus Mecklenburg-Vorpommern. Nachdem die Neubrandenburger sich im vergangenen Jahr nur dem Team aus dem Saarland geschlagen geben mussten, werden die Schülerinnen und Schüler des Sportgymnasiums auch in diesem Jahr wieder ganz vorne angreifen.

In Niedersachsen musste sich die KGS Pattensen am Ende mit weniger als 20 Sekunden Rückstand bei ihrem Heimrennen der Mannschaft der Humboldtschule aus Hannover geschlagen geben, die damit auch als erste niedersächsische Schule nach dem Gymnasium Buxtehude Süd die Reise nach Berlin antreten darf.

Das Kopernikus-Gymnasium Bargteheide darf nach 2014 in diesem Jahr erneut das Land Schleswig-Holstein beim Bundesfinale in Berlin vertreten. Beim Schüler-Triathlon in Itzehoe setzten sich die Jungs und Mädels aus Barteheide unter anderem gegen das Gymnasium aus Mölln durch, die den zweiten Platz belegten.

In Hamburg wurde das Landesfinale in diesem Jahr als Swim&Run durchgeführt. Fürs Bundesfinale qualifizierte sich mit dem Gymnasium Blankenese der Hamburger Seriensieger. In Bremen setzte sich wie im Vorjahr die Mannschaft der Oberschule Ronzelenstrasse gegen zwei weitere Teams durch und kann das Ticket nach Berlin buchen.

Osten: Favoriten setzen sich durch

Weimar siegt erneut in Thüringen.In Sachsen-Anhalt haben sich, wie in den vergangenen Jahren, die Schüler der Sportschule Halle wieder für Berlin qualifiziert, genau wie die Mannschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasium Weimar beim thüringischen Landesentscheid.

Auch beim Wettkampf in Cottbus setzte sich wie 2016 das Sängerstadt-Gymnasium Finsterwalde gegen drei Cottbusser Schulen durch und wird Brandenburg im September in der Bundeshauptstadt vertreten.

In Berlin selbst konnte sich das Schadow-Gymnasium erneut gegen die Konkurrenz behaupten und das Ticket für den Bundesentscheid lösen. In Sachsen konnten die Schülerinnen und Schüler des Lößnitzgymnasiums Radebeul die Qualifikation für Berlin perfekt machen.

Süden: Riedlingen nach WM wieder in Berlin, Teilnehmerrekord in Bayern

In Baden-Württemberg setzte sich die Mannschaft des Kreisgymnasiums Riedlingen von Beginn an an die Spitze und konnte in Mengen einen Start-Ziel-Sieg feiern. Die Bronzemedaillen-Gewinner der Schulweltmeisterschaften gewannen souverän vor der Linden-Realschule aus Untertürkheim und dem Otto-Hahn-Gymnasium aus Tuttlingen.

In Bayern gingen bei den beiden Qualifikationswettkämpfen fast 400 Schülerinnen und Schüler an den Start. Im Landesfinale setzte sich dann die Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg durch und kann nun für Berlin planen.

Westen: Bonn, Darmstadt & Ahrweiler nutzen ihren Heimvorteil

Schwimmstart beim Landesfinale in Rheinland-PfalzMit 26 Schulmannschaften war das Landesfinale in Bonn das teilnehmerstärkste in diesem Jahr. Am Ende nutze das Tannenbusch-Gymnasium den Heimvorteil und löste das Ticket fürs Finale mit einer knappen Minute Vorsprung vor dem Team aus Schwerte. Auch die Bonner Auswahl gilt als einer der Favoriten für den Gesamtsieg in Berlin.

Im Saarland gingen die Titelverteidiger des Gymnasiums am Rothenbühl in diesem Jahr nicht an den Start. Die Schülerinnen und Schüler des DFG Saarbrücken ihre Chance und setzten sich bei regnerischem Wetter gegen ihre Konkurrenten durch.

Auch der hessische Entscheid war wie in den letzten Jahren gut besetzt und so durfte das Schulsport-Team des HTV 14 Schulen in Darmstadt begrüßen. Auch hier konnte die Georg-Büchner-Schule ihren Heimvorteil ausspielen und gewann vor den Vorjahressiegern der Albertus-Magnus-Schule aus Viernheim.

In Rheinland-Pfalz setzte sich erneut der Favorit durch. Das Team des Peter-Joerres-Gymnasiums aus Ahrweiler will in Berlin den zehnten Platz aus dem vergangenen Jahres toppen und wird entsprechend motiviert die Reise in die Hauptstadt antreten.

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