Start-Ziel-Sieg für Stefan Lösler beim ITU Paratriathlon-Weltcup in Besancon

06.06.2017 15:32 von Eva Werthmann

DTU Paratriathlet Stefan Lösler (Kirchheim) bestätigte die gute Form der letzten Wochen und feierte am vergangenen Sonntag (4. Juni) beim ITU Paratriathlon-Weltcup im französischen Besancon einen Start-Ziel-Sieg über die Sprint-Distanz in der Startklasse PTS2 (schwere Behinderung).

Der 32-Jährige ging nach dem Schwimmen mit mehr als zwei Minuten Vorsprung auf die anspruchsvolle Radstrecke und baute seinen Vorsprung beim Radfahren und Laufen kontinuierlich aus. Lösler erreichte nach 1:16:30 Stunden das Ziel, mehr als drei Minuten später folgten der zweitplatzierte Russe Vasily Egorov (1:19:32 Std.) und der Niederländer Maurits Morsink (1:22:03 Std.) auf Rang drei.

„Die Radstrecke war mit ihren vielen Kurven und 200 Höhenmetern auf 20 Kilometern anspruchsvoll und abwechslungsreich“, sagte Lösler nach seinem Erfolg und fügte hinzu: „Das Rennen lief für mich mit einem Start-Ziel-Sieg richtig gut und motiviert mich noch einmal für die anstehende Europameisterschaft in Kitzbühel.“

Erfolge für Dieter und Gelhaar

Auch die anderen deutschen Starterinnen und Starter machten in Besancon mit starken Rennen und Ergebnissen auf sich aufmerksam.

Lena Dieter (Viernheim) und ihre Begleitläuferin Lena Kämmerer verbesserten ihren dritten Rang aus dem letzten Jahr und gewannen das Rennen in der Startklasse PTVI (Sehbehinderung) in 1:20:28 Stunden. Dabei verwiesen sie die Französin Annouck Curzillat (1:29:19 Std.) und die Ukrainerin Vita Oleksiuk (1:30:43 Std.) klar auf die Plätze zwei und drei.

Max Gelhaar (Leipzig), der erst vor Kurzem vom Schwimmen zum Triathlon gewechselt ist, siegte in der Startklasse PTS3 (mittelschwere Behinderung) deutlich vor dem Franzosen Yannick Barbaste. Gelhaar benötigte für die 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen genau 1:18:42 Stunden.

Hansel und Hausberger auf dem Podium

Nora Hansel (Bochum) und Meike Hausberger (Trier) erreichten mit den Plätzen zwei und drei in der Startklasse PTS3 (mittelschwere Behinderung) ebenfalls das Podium. Obwohl Hansel (1:31:12 Std.) leicht angeschlagen ins Rennen ging, musste sie sich nur der Französin Elise Marc (1:28:35 Std.) geschlagen geben. Hausberger (1:31:40 Std.) gelang ein beachtliches internationales Debüt. Sie kam nur 28 Sekunden nach Hansel als Dritte ins Ziel.

Der auf Gran Canaria lebende Antonio Daniel Müller ging in der stark besetzten Startklasse PTHC (Rollstuhlfahrer) ins Rennen und kam nach 1:30:26 Stunden als Siebter ins Ziel. Der Sieg ging hier an den Franzosen Ahmed Andaloussi (1:13:59 Std.), vor seinem Landsmann Alexandre Paviza (1:15:07 Std.) und dem Briten Bret Crossley (1:16:51 Std.).

Mit drei Siegen und je einem zweiten und dritten Rang im Rücken und viel Selbstbewusstsein reisen die DTU-Paratriathleten und Chefcoach Tom Kosmehl nun zu den ETU Paratriathlon Europameisterschaften, die vom 16. bis 17. Juni in Kitzbühel (Österreich) stattfinden werden.

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