Bianca Bogen: „Ich werde mein Bestes geben“

06.08.2018 15:58 von Eva Werthmann

Bianca Bogen beim World Triathlon in Hamburg 2018, Foto: DTU/Jörg Schüler

Vor wenigen Wochen feierte Bianca Bogen (Leipzig) ihr Debüt in der World Triathlon Series, der höchsten Rennserie der Internationalen Triathlon Union. Bei den Europameisterschaften in Glasgow wird sie erstmals bei einer EM im Elitefeld starten. Mit uns hat Bianca über die Herausforderung Glasgow gesprochen.

2018 findet die Triathlon-EM innerhalb der sogenannten European Championships zum ersten Mal parallel mit 5 Europameisterschaften anderer Sportarten statt. Was hältst Du davon?
Ich finde das sehr gut. Es ist immer schön, wenn viele Sportarten zusammen eine Meisterschaft haben. So kann man sich auch als Athlet einmal andere Sportarten anschauen. Außerdem finde ich es sehr schön, dass das Fernsehen viele Events live überträgt.

Bei der Junioren-EM 2017 warst du unter den Top 10. Deine erste Saison in der U23/Elite ist bisher sehr positiv verlaufen. Worin siehst Du bei Deinem Elite-EM-Debüt die größte Herausforderung und wie hast Du Dich darauf eingestellt?
Bei der Junioren-EM 2017 in Kitzbühel habe ich mich riesig über den achten Platz gefreut. Bei der U23/Elite EM gibt es sehr starke und erfahrene Konkurrenz. Außerdem ist die Wettkampfstrecke vom Sprint auf die olympische Distanz verdoppelt. Das ist eine Umstellung, für die ich noch ein bisschen Zeit brauche. Da ich für Deutschland bei der Mixed-Team-Relay in Edmonton und im WTS Einzelrennen weniger als 2 Wochen zuvor gestartet bin, kann durch die langen Reisezeiten der Trainingsblock sicher nicht optimal umgesetzt werden. Trotzdem werde ich in Glasgow mein Bestes geben und hoffe auf ein gutes Ergebnis.

Ganz spontan: Was verbindest Du mit Schottland?
Ich war noch nie in Schottland. Das Land soll viel unberührte Natur haben. Mal sehen, ob wir das „Ungeheuer von Loch Ness“ zu sehen bekommen.

 

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