Lasse Lührs bester DTU-Athlet beim World Triathlon Hamburg

14.07.2018 18:51 von Jan Sägert

Die Athleten der Deutschen Triathlon Union (DTU) haben sich heute beim Heimrennen der ITU World Triathlon Series in Hamburg teuer verkauft. Lasse Lührs (Potsdam) und Jonas Schomburg (Hannover) landeten nach 750 Metern Schwimmen, 21 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen auf den Plätzen 29 und 34. Der Sieg ging an den WM-Führenden Mario Mola aus Spanien, der das Rennen vor toller Kulisse mit einem überragenden Lauf nach 53:24 Minuten für sich entscheiden konnte. Lührs hatte im Ziel auf dem Hamburger Rathausmarkt 1:11 Minuten Rückstand auf Mola, Schomburg überquerte den Zielstrich weitere 25 Sekunden später. 

Schwimmen und Radfahren stark

Das DTU-Duo präsentierten sich vor allem beim Schwimmen und auf dem Rad stark und zeigte sich immer wieder vorn. Im knapp 21 Grad warmen Alsterwasser bewies Schomburg einmal mehr, dass er zu den weltbesten Schwimmern unter den Triathleten gehört. Als Achter sprintete der 24-Jährige zum ersten Wechsel - auch Lasse Lührs war im Mittelfeld dabei. Auf dem verwinkelten Radkurs durch die Hamburger Innenstadt sortierte sich Schomburg in der ersten Radgruppe ein, zu der später auch Lührs aufschloss.

Lasse Lührs: "Zur Weltspitze fehlt noch ein bisschen was"

Erst beim Laufen mussten die beiden Deutschen dann etwas zurückstecken. Zwar nahmen sie als Vierter bzw. Elfter die Verfolgung der Spitzengruppe auf, fielen aber schon auf der ersten der beiden 2,5-Kilometer-Runden aus den Top 20 heraus. Lührs verteidigte seinen 29. Platz dann bis ins Ziel (54:35 Minuten) und war damit zwei Ränge besser als bei seiner Hamburg-Premiere vor zwei Jahren. „Ich habe alles gegeben, was ging. Deshalb muss ich mit dem Ergebnis zufrieden sein. Zur Weltspitze fehlt noch ein bisschen, das hat man heute gesehen“, so Lasse Lührs nach dem Rennen. Für den 22-jährigen gebürtigen Niedersachsen war es bei seinem dritten Start in Hamburg das bisher beste Ergebnis. 

Schomburg lief fünf Plätze hinter seinem Teamkollegen auf den Rathausmarkt. „Schwimmen und Radfahren ging sehr gut. Beim Laufen hatte ich mir etwas mehr erhofft. Leider waren meine Beine heute nicht ganz so frisch. Aber ich schaue nach vorn und hoffe, dass es in zwei Wochen in Edmonton besser läuft“, so sein Fazit.

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