Triathlon-EM Tartu: Meißner verpasst Bronze knapp

20.07.2018 14:02 von Eva Werthmann

Lena Meißner (Neubrandenburg) hat bei der Triathlon-Europameisterschaft über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) im estnischen Tartu eine Medaille nur knapp verpasst. Der 20-Jährigen fehlten im Ziel sechs Sekunden auf den Bronzerang, den sich die Estin Kaidi Kivioja vor heimischen Publikum sicherte. Sophie Coldwell aus Großbritannien gewann das Rennen vor der Russin Alexandra Razarenova. Die weiteren DTU-Starterinnen Anabel Knoll (Nürnberg) und Caroline Pohle (Leipzig) belegten die Ränge 12 und 17.

„Ich bin ohne großen Erwartungen in das Rennen gegangen, weil ich schon länger keinen Wettkampf gemacht hatte“, sagte Meißner im Ziel. „Am Ende bin ich glücklich über den 4. Platz, Platz 3 war heute nicht drin. Ich habe alles gegeben und ich denke, das war ein Renne mit dem ich zufrieden sein kann.“

Meißner zeigte von Beginn an ein engagiertes Rennen und ging als Achte auf die Radstrecke. Dort hielt sie sich in einer Verfolgergruppe, die wenigen Sekunden Abstand zur vierköpfigen Spitzengruppe zum zweiten Wechsel kam. Während sich Sophie Coldwell vorne absetzen konnte, kämpfte Meißner in einer vierköpfigen Verfolgergruppe um die Medaillen und musste 400 Meter vor dem Ziel ihre Konkurrentinnen ziehen lassen.

Bei den Männern konnte Lars Pfeifer (Potsdam) seine Top-Ten-Platzierung aus dem vergangenen Jahr nicht wiederholen, er landete auf Platz 20. Maximilian belegte den 25. Rang, Linus Stimmel beendete das Rennen nicht.

 

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