Triathlondeutschland unterwegs - in Bolton und Fyn

17.07.2018 10:56 von Jan Sägert

Während Laura Lindemann und ihre Teamkollegen beim ITU World Triathlon Hamburg über die Sprint- und Supersprintdistanz mit der internationalen Konkurrenz um jede Sekunde kämpften, war Triathlondeutschland am Wochenende auf den längeren Distanzen unterwegs. In Dänemark eroberten die DTU Age Grouper sechs WM-Medaillen, beim Ironman UK standen erstmals zwei deutsche Profimänner auf dem Podium - und in der Schweiz triumphierte der Deutsche Langdistanz-Vizemeister von 2017.

ITU Multisport World Championships
Odense/Fyn (DEN) | 6.-14. Juli

Am letzten Tag der Multisport World Championships 2018 durften die Langdistanz-Spezialisten über die ITU-Langdistanz (3 km Schwimmen, 120 km Radfahren, 30 km Laufen) ran. Auch knapp 20 Athletinnen und Athleten der Altersklassen-Nationalmannschaft stellten sich der Herausforderung auf Fünen. Lisa Schröder-Ott, Tochter des früheren DTU-Präsidenten Klaus Müller-Ott, krönte sich in der AK35-39 in einer Zeit von 6:36:21 Stunden zur neuen Weltmeisterin. WM-Silber erkämpften Heike Funk (50-54, 6:55:58 Std.) und Herbert Lange (70-74, 8:31:48). Mit einer Bronzemedaille um den Hals ließen sich Elias Schipperges (25-29, 5:54:32 Std.), Jan Simon Seewald (30-34, 6:04:28 Std.) und Oliver Degenhardt (50-54, 6:10:55 Std.) bei der Siegerehrung feiern. Dazu schafften es acht DTU Age Grouper unter die Top Ten ihrer Altersklasse.

In den Eliterennen setzten sich Lokalmatadorin Helle Frederiksen und der Spanier Pablo Dapena Gonzalez durch. Deutsche Athleten waren hier nicht am Start.

Ironman UK
Bolton (GBR) | 15. Juli

Gleich zwei deutsche Langdistanz-Profis schafften beim Ironman UK (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,195 km Laufen) im nordenglischen Bolton den Sprung aufs Podium. Zwei Jahre nach seinem Sieg beim Ironman Wales stellte Marc Duelsen (Stuttgart) auf der Insel in 8:02:54 Stunden zugleich eine neue persönliche Bestleistung über die 226 Kilometer auf. Das ersten Ironman-Podium seiner Karriere erreichte Fabian Rahn (Köln), der in 8:18:23 Stunden Dritter wurde. Der Sieg ging an den Briten Joe Skipper, der in 7:55:34 Stunden als einziger Profi unter der 8-Stunden-Marke blieb. Für einen britischen Doppelerfolg sorgte Lucy Gossage im Profirennen der Frauen. 

Tristar Switzerland
Rorschach (SUI) | 15. Juli

Dem Regensburger Sebastian Neef glückte am vergangenen Triathlonwochenende ein weiterer deutscher Sieg. Für einem Kilometer Schwimmen, 100 Radkilometern und einem 10-Kilometerlauf benötigte der 29-Jährige beim Tristar Switzerland genau 3:37:30 Stunden und verwies die Österreicher Thomas Steger und Roman Deisenhofer auf die Plätze zwei und drei. Im Rennen der Frauen verpasste Lena Berlinger (Weingarten) das Podium als Vierte nur um 114 Sekunden.

Die hier vorgestellten internationalen Events und aufgezählten Athleten stellen nur eine Auswahl dar. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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