Junioren-Europacup: DTU-Youngster jubeln in Kitzbühel

18.06.2018 11:04 von Jan Sägert

Gleich zwei Podiumsplätze eroberte der Nachwuchs der Deutschen Triathlon Union (DTU) am Wochenende beim Junioren-Europacup in Kitzbühel (AUT). Nachdem sich am Samstag acht der neun gestarteten DTU-Junioren für die Finals qualifizieren konnten, lief Katharina Möller (Langenau) im ersten internationalen Rennen ihrer Karriere dort auf den dritten Platz. Nick Ziegler (Saarbrücken), 2017 Deutscher Meister Jugend A, schrammte nach einem packenden Finale der Männer als Zweiter nur um zwei Sekunden am Sieg vorbei. Paul Weindl und Chris Ziehmer (beide Saarbrücken) komplettierten das starke Teamergebnis mit den Plätzen fünf und sechs.

Trio aus Saarbrücken glänzt in Tirol

Mit drei Halbfinals bei den Männern und zwei bei den Frauen hatte der Junioren-Europacup am Samstag in Kitzbühel begonnen. Die jeweils 30 besten zogen in die großen Finals ein. Bei allen Rennen mussten die Athletinnen und Athleten jeweils 500 Meter schwimmen, 12 Kilometer Rad fahren und 3,3 Kilometer laufen. Bei den jungen Männern verpasste nur Fynn Mengele (Saarbrücken) als 15. seines Halbfinals den Einzug ins Finale. Foto: Conny ZieglerAls Zweiter seines Vorlaufs hinterließ Chris Ziehmer dort zunächst den besten Eindruck. Im Finale verpasste er als 20. nach dem Schwimmen die erste Radgruppe, fuhr nach vorn und wurde am Ende noch Sechster. Ziegler stieg als Vierter aus dem Schwarzsee und lieferte sich danach mit dem Israeli Yoav Avigdor ein faszinierendes Duell um den Sieg. Im Zielsprint musste er sich schließlich knapp geschlagen geben. Hinter Weindl und Ziehmer (5./6.) landeten Arne Leiss und Maurice Ehinlanwo (beide Freiburg) auf den Plätzen 15 und 22.

Möller wie entfesselt auf's Podium

Bei den Frauen überstanden alle drei DTU-Athletinnen ihr Semifinale. Annika Koch (Griesheim) und Katharina Möller als Achte und Jule Sauer mit Platz 13. Im Finale hatte das Trio dann aber zunächst das Nachsehen. Fast 30 Sekunden verloren Sauer und Möller im Wasser auf die überragende Schweizerin Anja Weber. Koch hatte sogar noch mehr Rückstand. Starke Radleistungen brachten Koch und Möller aber vor dem Laufen wieder in Schlagdistanz. Mit der drittschnellsten Laufzeit (11:31 Min.) katapultierte sich Möller schließlich noch aufs Podium. Sauer und Koch verpassten die Top Ten als Elfte und Zwölfte nur um wenige Sekunden.

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