Triathlondeutschland am 23./24.6. - Wuustwezel & Nizza

22.06.2018 10:08 von Jan Sägert

Am kommenden Wochenende ist Triathlondeutschland in Belgien und Frankreich unterwegs. Beim ETU Europacup in Wuustwezel stehen am Samstag acht Athletinnen und Athleten der Deutschen Triathlon Union (DTU) am Start. Drei deutsche Langdistanz-Profis nehmen am Sonntag den traditionsreichen  Ironman France in Nizza unter die Räder, der zu den schwersten der Welt gehört.

ETU Sprint Triathlon European Cup
Wuustwezel (BEL) | 23. Juni

Eine Woche vor den DTU Deutschen Meisterschaften testen vier DTU-Frauen und vier Männer in Wuustwezel ihre DM-Form. Zudem wollen Isabel Neese (Oberaudorf), Caroline Pohle, Bianca Bogen (beide Leipzig) und Lina Völker (Saarbrücken) Punkte für die internationalen Rankings sammeln. Favoriten im Rennen über die Sprintdistanz (0,75 - 20 - 5 km) sind die Neuseeländerin Nicole Van Der Kaay und Renee Tomlin (USA). Der Startschuss für die 41 gemeldeten Frauen fällt um 18 Uhr. Zwei Stunden später nehmen 74 Männer das Rennen auf. Darunter ebenfalls ein DTU-Quartett. Und auch für Linus Stimmel (Worms), Gabriel Allgayer, Marc Trautmann (Saarbrücken) und Yannic Stollenwerk (Alsdorf) ist Wuustwezel der letzte Formtest vor den Deutschen Meisterschaften in Düsseldorf (Sonntag, 1. Juli 2018, ab 12 Uhr live auf triathlonbundesliga.de) Topfavorit ist hier der Olympia-Sechste von Rio, Marten Van Riel. Bereits 2017 gewann der Belgier sein Heimrennen in Flandern.

Ironman France
Nizza (FRA) | 24. Juni

Die Côte d'Azur ist seit 2005 Schauplatz eines der schwersten Langdistanzrennen Europas (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,195 Kilometer Laufen). Der, neben Silvia Felt (2011), bisher einzige deutsche Nizza-Sieger, Boris Stein (2015), wollte in diesem Jahr wieder um den Titel mitkämpfen. Doch eine Katze kam ihm wenige Tage vor dem Rennen beim Radtraining in den Seealpen in die Quere und zerstörte den Traum des Eitelborners. Christian Brader (Memmingen) und Markus Thomschke (Pulsnitz) vertreten nun Triathlondeutschland, wenn am Sonntag, um 6.25 Uhr morgens am Plage de Centenaire der Startschuss für die Profimänner fällt. Nur eine Minute später feiert Natascha Schmitt (Frankfurt) ihr Comeback auf der Langdistanz. Eine langwierige Verletzung hatte die 32-Jährige mehrere Monate außer Gefecht gesetzt. 2016 gelang Schmitt mit dem vierten Platz bei der Ironman-EM in Frankfurt ihr bisher bestes Langdistanzrennen. 

Die hier vorgestellten internationalen Events und aufgezählten Athleten stellen nur eine Auswahl dar. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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