Europacup in Olsztyn: Eim auf dem Podium, Zipf Achter

28.05.2018 15:15 von Jan Sägert

Nina Eim (rechts) holt beim Europacup in Olsztyn als Dritte ihren zweiten internationalen Podestplatz 2018. (Foto: ETU Media)

Drei Wochen nach ihrem Sieg beim Continental Cup im tunesischen Yasmine hat Nina Eim auch beim Europacup in Olsztyn (Polen) einen Podiumsplatz erkämpft. Die 19-Jährige aus dem DTU-Nachwuchskader musste sich am Samstag über die Sprintdistanz nur Siegerin Ekaterina Matiukh (RUS) und der Spanierin Marta Sanchez Hernandez geschlagen geben. Lina Völker (Saarbrücken) kam als 13. ins Ziel. Im Rennen der Herren verbuchte Jonathan Zipf (Saarbrücken) als Achter sein bestes Saisonergebnis. Frederic Funk (München) wurde wenige Sekunden dahinter 14..

Eims Aufholjagd wird belohnt

20 Sekunden nach den drei schnellsten Schwimmerinnen waren Eim und Völker aus dem Wasser geklettert. Das Trio um die spätere Siegerin Matiukh baute seinen Vorsprung beim Radfahren sogar noch aus. Mehr als eine Minute vor allen Verfolgerinnen kamen Matiukh, Sanchez Hernandez und die Ungarin Dorka Putnoczki zum zweiten Wechsel. Während Matiukh den Sieg souverän nach Hause lief, startete Eim eine fünf Kilometer lange Aufholjagd. Belohnt wurde sie dafür mit dem dritten Platz. Nebenbei wurde für die Norddeutsche eine der schnellsten Laufzeiten des Tages gestoppt.

Auch Jonathan Zipf musste nach dem Schwimmen einem Rückstand hinterher fahren. Teamkollege Lennart Sievers (Ammersbek) setzte hier in 8:28 Minuten die Bestmarke. Entschieden wurde aber auch dieses Rennen beim Laufen. Csongor Lehmann aus Ungarn gewann nach 54:32 Minuten den Zielsprint gegen den Schweizer Sylvain Fridelance und Gabriel Sandör aus Schweden. Zipf wurde in einer Gesamtzeit von 55:01 Minuten Achter und verpasste damit den angestrebten Top-5-Platz. Hinter Frederic Funk (14.) landeten Johannes Vogel, Lennart Sievers und Lars Pfeifer auf den Plätzen 22, 27 und 33.

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