Fortbildungswochenende 2018: Impulse für Training und Dopingprävention

23.10.2018 11:22 von Eva Werthmann

Auch in diesem Jahr zog das Fortbildungswochenende der Deutschen Triathlon Union (DTU) wieder zahlreiche Trainerinnen und Trainer sowie Triathlon-Interessierte an. Beim 5. Leistungssporttag der DTU am Samstag (20. Oktober) konnten sich die Teilnehmenden neue Impulse für das Triathlon-Training holen und erhielten zudem wertvolle Informationen über die aktuellen Entwicklungen auf internationaler Bühne. Beim darauffolgenden 8. Anti-Doping-Tag am Sonntag (21. Oktober) stand die Präventionsarbeit im Kampf gegen Doping im Mittelpunkt.

​5. Leistungssporttag der DTU

DTU-Präsident Prof. Dr. Martin Engelhardt eröffnete den Leistungssporttag und wies auf die Bedeutung der Aus- und Fortbildung in der Verbandsarbeit der DTU hin. Diese findet Ausdruck in der hauptamtlichen Betreuung durch den DTU-Bildungsreferenten Dennis Sandig und dem Aufbau der DTU-Akademie, unter deren Dach zukünftig alle Aus- und Fortbildungsmaßnahmen gebündelt werden.

Die Themenauswahl war vielfältig, unter anderem referierte Dr. Susanne Weber über mögliche Auswirkungen des Menstruationszyklus von Athletinnen auf das Triathlon-Training. Während Michael Kuhn Trainerinnen und Trainern Strategien im Umgang mit Stresssituationen aufzeigte, sprach Rick van Riemsdijk, DTU Bundestrainer Athletik, über die Effekte des Maximalkrafttrainings auf die Ausdauerkomponente im Triathlon.

8. Anti-Doping-Tag der DTU

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Anti-Doping-Kampfes. In seiner Eröffnungsrede betonte Prof. Dr. Martin Engelhardt die Wichtigkeit der Präventionsarbeit: „Die Führung und der gesamte Verband stehen für den sauberen Sport. Als kleiner Verband können wir vor allem im Bereich der Prävention wirklich etwas bewirken und ich lade alle dazu ein, dabei mitzuwirken.“ Die DTU ist der einzige Spitzenverband in Deutschland, der regelmäßig einen Thementag zur Arbeit im Anti-Doping-Bereich ausrichtet.

Neben einer lebhaften Diskussionsrunde zur Kampagne „Vereint gegen Doping“ von DTU und IRONMAN, an der auch Dominic Müser von der NADA teilnahm, wurden die Chancen und Möglichkeiten der Anti-Doping-Prävention in der Vereinsarbeit diskutiert. Dabei gibt es vielfältige Angebote seitens der NADA, mit denen Trainer und Sportler vom Nachwuchs bis in die Spitze für das Thema sensibilisiert werden können. Max Stadler und Jürgen Bäuerle von der Triathlon-Abteilung von Eintracht Frankfurt stellten vor, wie Präventions-Arbeit in ihrem Verein umgesetzt wird.

„Für mich war das ein rundum gelungenes Wochenende. Ich bin mir sicher, dass die Teilnehmenden viele wertvolle Informationen und Impulse für ihre Arbeit mitnehmen konnten“, resümierte Dennis Sandig.


Zurück