Die DTU trauert um Dieter Waller

23.10.2018 13:32 von Eva Werthmann

Triathlondeutschland trauert um Dieter Waller, der am vergangenen Donnerstag, sechs Wochen nach seinem 70. Geburtstag, gestorben ist. Waller war in den vergangenen 14 Jahren Mitglied in der Altersklassen-Nationalmannschaft der Deutschen Triathlon Union und hat zahlreiche Welt- und Europameistertitel errungen.

Waller war nicht nur selbst sportlich erfolgreich, sondern als sportlicher Leiter der Triathlonabteilung des VfL Waiblingen, deren Mitbegründer er 1991 war, an den Erfolgen zahlreicher Sportlerinnen und Sportler maßgeblich beteiligt.

Höhepunkt war mit Sicherheit die Olympiateilnahme von Ricarda Lisk, deren Karriere er von Anfang an mit begleitet hatte. Aber auch die vielen Topplatzierungen der Ligateams des VfL Waiblingen bis hin zur Bundesligateilnahme sowie die Erfolge des Triathlonnachwuchses um seine Kinder Christian und Beatrice auf nationaler und internationaler Ebene in den 1990er Jahren machten Dieter Waller sehr stolz und glücklich.

Daneben war er 25 Jahre Organisationschef des Waiblinger Triathlons, der zu den größten und beliebtesten in Baden-Württemberg zählt und leitete 15 Jahre das Organisationsteam des Wunnebad Swim&Run in Winnenden. Dafür und für seine Verdienste um die Förderung des Triathlonnachwuchses wurde Waller mit der Ehrennadel in Gold des Baden-Württembergischen Triathlonverbandes ausgezeichnet.

Ursprünglich war der leidenschaftliche Sportler Leichtathlet und auch dort bereits erfolgreich gewesen. Seine sportliche Heimat und Passion fand Dieter Waller aber im Triathlon. Er verkörperte mit seinem Wettkampf- und Trainingsmotto „Nie aufgeben“ den Geist des Triathlonsports und verstand es wie kein Zweiter, andere für den Ausdauerdreikampf zu begeistern und mitzureißen.

Die Deutsche Triathlon Union spricht Dieter Wallers Familie, seinen Freunden und dem VfL Waiblingen ihr tiefes Mitgefühl aus.


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