"Total abgefahren" - Fabian Schönke im Interview

05.09.2018 15:08 von Jonas Konrad

Fabian Schönke ist der Senkrechtstarter der Saison in der Jugend B. Als einziger Athlet konnte der junge Niedersachse sowohl die Deutschen Meisterschaften im Duathlon als auch im Triathlon gewinnen. Beim Abschlusswettkampf im DTU Triathlon-Jugendcup in Goch lieferte er sich am Sonntag erneut ein Kopf-an-Kopf Rennen mit seinem ärgsten Konkurrenten Paul Metzger. Am Ende feierte der Nachwuchsathlet vom RSC Lüneburg aber seinen vierten Sieg im vierten Rennen. Wir haben uns im Ziel mit dem Double-Sieger unterhalten.

Fabian, herzlichen Glückwunsch zum Sieg im DTU Triathlon-Jugendcup 2018. Wie hast du das Finale erlebt?

Das Rennen heute lief richtig gut. Ich hatte beim Schwimmstart wie in den letzten Rennen etwas Probleme mit meiner Schwimmbrille, sie ist mir schon auf den ersten Metern von der Nase gerutscht. Trotzdem bin ich dann noch im vorderen Drittel aus dem Wasser gekommen und konnte direkt an die Führungsgruppe auf dem Rad heranfahren. Den Rest der Radstrecke bin ich dann im Pulk mitgefahren und habe meine Kräfte für die Entscheidung beim Laufen aufgespart. Nach dem Wechsel habe ich mich mit Paul [Metzger] direkt an die Spitze gesetzt. Es war super und hat wie immer viel Spaß gemacht.

Vier Rennen, vier Siege – das hat außer dir kein Nachwuchsathlet in diesem Jahr geschafft. Wie lief das Jahr aus deiner Sicht?

Die Saison lief bisher einfach perfekt. Ich habe überhaupt nicht mit diesem Erfolg gerechnet. Mein erster Wettkampf auf nationaler Ebene waren die Deutschen Duathlon-Meisterschaften im April in Alsdorf - ein richtig toller Wettkampf. Ich war selbst überrascht, dass ich da gewonnen habe. Aber das Jahr ging danach wirklich schnell vorbei. Ende Juni, bei den Deutschen Meisterschaften in Grimma, hatte ich das Gefühl, dass ich mich erst auf den Anfang der Saison vorbereite. Es war total abgefahren.

Wie gehst du deinen Saisonabschluss an?

Zwei Wettkämpfe habe ich mir noch vorgenommen, eine Staffel und ein kleines Rennen. Da steht aber der Spaß an erster Stelle. Danach ist dann aber auch wirklich Saisonpause und ab Herbst wird wieder fleißig fürs nächste Jahr trainiert.

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