Triathlondeutschland unterwegs - am 1./2. September

03.09.2018 16:53 von Jan Sägert

Zum zweiten Mal nach 2016 hat Felix Köhler bei der Powerman-WM in Zofingen eine Medaille geholt (Foto: Petko Beier/ ITU Media)

Mit einem spektakulären und erfolgreichen Wochenende hat Triathlondeutschland den Triathlonherbst 2018 eingeläutet. Bei den Weltmeisterschaften der Studierenden in Kalmar räumten die DTU-Athleten gleich vier Mal Edelmetall ab. Jan Frodeno düpierte in Port Elizabeth (RSA) seine früheren Kurzdistanz-Rivalen und holte in einem historischen Rennen zum zweiten Mal den Titel über die Ironman-70.3-Distanz. Auch Anne Haug belohnte sich mit einer Medaille. Starke Vierte wurde Anja Knapp beim ITU-Weltcup in Karlsbad, während Laura Lindemanns Generalprobe für das Grand Final in Gold Coast auf dem harten Asphalt endete. Beim Duathlonklassiker in Zofingen sorgte einmal mehr Felix Köhler für Aufsehen.

FISU World University Championships
Kalmar (SWE) | 1./2. September

Lars Pfeifer (Potsdam) und Gabriel Allgayer (Nürnberg) feierten im Rennen der Herren einen Doppelsieg. Nina Eim (Potsdam) komplettierte den Medaillensatz für Team Germany bei den Damen mit der Bronzemedaille. Auch im Mixed-Team-Wettkampf am Sonntag, dem Abschluss der Studenten-WM, erkämpfte das DTU-Quartett Bronze. Lina Völker (Saarbrücken), Michelle Braun (Nürnberg), Jan Stratmann und Lars Pfeifer (beide Potsdam) mussten sich Frankreich und Großbritannien knapp geschlagen geben. Pfeifer sicherte den dritten Platz im Zielsprint gegen die USA.

ITU Weltcup Karlovy Vary
Karlsbad (CZE) | 2. September

Nur knapp schrammte Anja Knapp (Dettingen/Erms) in ihrem besten Saisonrennen an ihrem ersten Weltcup-Podium vorbei. Dennoch war der vierte Platz in Karlsbad das beste Ergebnis in der Karriere der 29-Jährigen. Für Laura Lindemann (Potsdam) war das Vorbereitungsrennen für das WM-Finale in Australien nach einem Radsturz auf regennasser Straße frühzeitig zu Ende. Auch Lena Meißner (Neubrandenburg), Bianca Bogen und Caroline Pohle (beide Leipzig) wurden in einen Massensturz verwickelt, bissen sich aber durch und kamen auf den Rängen 20, 22 und 26 ins Ziel. Ein starkes Teamergebnis verbuchten die DTU-Herren. Jonathan Zipf (Saarbrücken), Jonas Schomburg (Hannover), Maximilian Schwetz (Bous) und Jonas Breinlinger (Saarbrücken) mischten lange vorn mit und belegten nach 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und zehn Kilometern Laufen die Plätze zehn, zwölf, 13 und 20. 

Ironman 70.3 World Championships
Port Elizabeth (RSA) | 2. September

Mit einer überragenden taktischen Leistung hat Jan Frodeno den Dreikampf der Giganten in Südafrika für sich entschieden. Weder Doppel-Olympiasieger Alistair Brownlee (GBR) noch der mehrfache Kurzdistanz-Weltmeister Javier Gómez (ESP) konnten den gebürtigen Kölner am Pazifik stoppen und seinen zweiten WM-Titel nach 2015 (Zell am See) verhindern. Brownlee schnappte sich Silber, Gómez musste sich mit dem dritten Platz begnügen. Für Anne Haug (Bayreuth) war genau dieser dritte Platz einer der größten Erfolg seit ihrem Wechsel von der Kurzdistanz. Nur die überlegene Daniela Ryf (SUI) und Lucy Charles (GBR) waren in der Nelson Mandela Bay schneller als die Deutsche. 

ITU Duathlon Long Distance World Championships
Zofingen (SUI) | 2. September

Nach der Silbermedaille 2016 und dem vorzeitiges Aus im vergangenen Jahr hat Felix Köhler beim Duathlon-Klassiker im Aargau erneut eine Medaille gewonnen. Nur die beiden Franzosen Gael Le Bellec und Yannick Cadalen waren dieses Mal schneller als der 34-Jährige vom TV Grenzach. Katrin Esefeld (München) verpasste als Siebte die Medaillenränge deutlich. Drei WM-Titel holte die DTU-Altersklassen-Nationalmannschaft. Marion Hebding, Bernd Rennies und Sascha Hubbert setzten sich in ihren Altersklassen durch. Dazu sammelten die DTU Age Grouper sieben Mal Silber und fünf Bronzemedaillen.

Die hier vorgestellten internationalen Events und aufgezählten Athleten stellen nur eine Auswahl dar. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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