Drei Goldmedaillen für Para-Triathleten bei EM

16.09.2019 11:31 von Thorsten Eisenhofer

Die deutsche Para-Triathlon-Nationalmannschaft hat bei den Europameisterschaften im spanischen Valencia drei Goldmedaillen gewonnen. In ihren jeweiligen Klassen siegten Martin Schulz (Leipzig), Christiane Reppe (Dresden) und Elke van Engelen (Bad Bentheim). Sie sorgten damit für ein erfolgreiches Abschneiden des deutschen Teams beim letzten Saisonhöhepunkt des Jahres der Para-Triathleten.

Schulz baute durch den Erfolg seine imposante Siegesserie bei Europameisterschaften weiter aus. Der Paralympics-Sieger von 2016 sicherte sich in Valencia bereits seinen achten EM-Titel in Serie und seine zweite internationale Medaille innerhalb von zwei Wochen. In Lausanne (Schweiz) hatte er Ende August bereits Silber bei der Para-WM gewonnen.

Am Samstag setzte er sich im EM-Rennen der Klasse PTS5 nach 1:00:07 Stunden mit fast eineinhalb Minuten Vorsprung vor Jairo Ruiz Lopes (Spanien) durch. Rang drei ging an Alexandr Ialchik (Russland/1:01:59). Schulz machte mit den beiden Top-Platzierungen bei internationalen Meisterschaften auch einen wichtigen Schritt hinsichtlich der Qualifikation für die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio (Japan).

Für Christiane Reppe ist es hingegen ihr erster EM-Titel im Para-Triathlon. Sie gewann in ihrem erst siebten Para-Triathlon-Rennen überhaupt in der Klasse PTWC nach 1:12:52 Stunden mit 25 Sekunden Vorsprung vor Marget Ijdema (Niederlande).

Die Paralympics-Siegerin im Handbike sicherte sich nach Bronze bei der WM ebenfalls die zweite internationale Medaille innerhalb von zwei Wochen und holte auch wichtige Punkte im Hinblick auf die Paralympics-Qualifikation. „Tatsächlich ist es mir gelungen, innerhalb weniger Monate in der Paratriathlon Weltspitze anzukommen“, schreibt Reppe auf ihrer Facebook-Seite.

Die dritte deutsche Goldmedaille sicherte sich Elke van Engelen in der Klasse PTS4. Sie gewann nach 1:19:46 Stunden mit deutlichem Vorsprung vor der Russin Evgeniya Koroleva (Russland). Bundestrainer Tom Kosmehl hatte van Engelen neben Schulz und Reppe ebenfalls eine Medaillenplatzierung zugetraut. Lena Dieter (PTVI) belegte Rang fünf. Antonio Müller und Benjamin Lenatz erreichten in der PTWC die Ränge sieben und acht.


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