Gute Ergebnisse bei Leistungsüberprüfung

18.03.2019 14:20 von Thorsten Eisenhofer

Einige gute Ergebnisse hat es am Samstag bei der jährlichen zentralen Leistungsüberprüfung für den Nachwuchs-, U23- und Elitebereich der Deutschen Triathlon Union (DTU) in Nürnberg gegeben. Der Test fand über 800 Meter Schwimmen und 5 Kilometer Laufen statt. „Aus sportlicher Sicht gab es neben guten Ergebnissen auch durchaus überraschende Sieger“, sagte Jörg Bügner, Sportdirektor der DTU.

Henry Graf der Schnellste bei den Männern

Zum Beispiel Henry Graf. Der A-Jugendliche war schnellster Athlet bei den Männern und siegte vor Elite-Sieger Fabian Reuter (beide Hessen), Jonas Osterholt (Schnellster Junior/Nordrhein-Westfalen) und Gabriel Allgayer (Sieger U23/Bayern). Platz eins bis drei in der Gesamtwertung der Männer und Frauen berechtigen zum Start in Weltcuprennen.

Caroline Pohle gewinnt

Bei den Frauen setzte sich Caroline Pohle (Sachsen) vor Lisa Tertsch durch. Die Hessin Tertsch war damit schnellste U23-Athletin. Platz drei im Gesamtranking ging an Nina Eim (Brandenburg). Schnellste Juniorin war Katharina Möller (Baden-Württemberg), schnellste A-Jugendliche Jule Behrens (Hessen).

Nachwuchsathleten überzeugen

Da die Leistungsüberprüfungen in Bezug auf die Vergabe der deutschen Startplätze bei internationalen Wettkämpfen nicht mehr die Relevanz wie in der Vergangenheit hat, fehlten einige Spitzenathleten aufgrund der Teilnahme am Weltcup in Mooloolaba (Australien) oder der Vorbereitung auf Rennen der World Triathlon Series (WTS). „Unter diesem Aspekt war die Leistungsüberprüfung vor allem ein guter Gradmesser, um zu sehen, welche Athleten sich ansonsten noch aufdrängen“, sagte Bügner und fügte an: „Vor allem im Nachwuchsbereich haben wir gute Leistungen gesehen.“

Lob für den Bayerischen Triathlon-Verband

Rund 90 Athleten nahmen an der Leistungsüberprüfung in Nürnberg teil. „Das ist eine sehr gute Zahl. Damit sind wir fast schon an unsere Kapazitätsgrenzen gestoßen“, sagte Bügner. Und das, obwohl einige Athleten krankheitsbedingt fehlten und nur wenige Spitzenathleten am Start waren. „Ein Lob geht an den Bayerischen Triathlon-Verband, der den Leistungstest sehr gut organisiert und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hat“, freute sich Bügner.


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