Junioren-WM: Diener und Henseleit knacken die Top 10

30.08.2019 12:46 von Thorsten Eisenhofer

Erik Diener (Landesverband Baden-Württemberg) und Simon Henseleit (Bayern) haben am Freitag (30. August) bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Lausanne (Schweiz) die Plätze neun und zehn belegt. Den Weltmeistertitel im Rennen über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) sicherte sich der Portugiese Ricardo Batista in 55:05 Minuten vor Lorcan Redmond (Australien, 55:12) und Sergio Baxter Cabrera (Spanien, 55:16). Diener und Henseleit kamen mit 36 bzw. 37 Sekunden Rückstand ins Ziel. Alexander Kull (Thüringen) wurde 34.

„Das ist super geil“, freut sich Diener nach dem Rennen und fügt hinzu: „Ich dachte, wenn es richtig gut läuft, schaffe ich die Top 15 und komme in den NK1 (Nachwuchskader 1, Anm. d. Red). Jetzt ist es die Top 9 geworden, jetzt bin ich im PK (Perspektivkader, Anm. d. Red.), richtig geil. Das Schwimmen war richtig hart, ich wusste nicht genau, wo ich liege. Beim Radfahren war ich dann relativ schnell ganz vorne. Beim Laufen waren die ersten drei, vier Kilometer richtig zäh. Am Ende ging es aber richtig gut und ich konnte mich immer weiter vorarbeiten.“

Für Simon Henseleit war es ein schweres Rennen: „Ich bin komplett fertig. Mit dem Ergebnis bin ich voll zufrieden. Aber mir ging es am Ende echt schlecht heute. Auf dem Rad konnte ich mich überhaupt nicht zeigen. Das Schwimmen war okay, ich bin 20 Sekunden hinter dem Führenden aus dem Wasser und in der ersten Runde gleich rangefahren. Ich bin als Erster in den Lauf gegangen und konnte am Anfang noch mitlaufen, aber musste dann irgendwann reißen lassen. Zuerst bin ich dann noch gut mit Eric mitgelaufen, bis er mich auf dem letzten Kilometer stehen gelassen hat.“

Möller schrammt knapp an den Top 10 vorbei

Bei den Juniorinnen belegte Katharina Möller (Baden-Württemberg) als beste Deutsche den elften Platz. Franca Henseleit (Bayern) überquerte als 17. die Ziellinie, Selina Klamt (Brandenburg) wurde 31. Der Sieg ging an Beatrice Mallozzi aus Italien in 1:00:41 Stunden vor ihrer Teamkollegin Costanza Arpinelli (1:00:42) und der Französin Jessica Fullagar (1:00:53).

„Ich bin mega zufrieden, auch wenn es nicht ganz optimal gelaufen ist. Ich habe ganz knapp die erste Gruppe verpasst und bin zeitweise alleine zwischen erster und zweiter Gruppe gefahren. Dass es jetzt noch so gelaufen ist, freut mich mega. Und das auch bei meiner ersten Weltmeisterschaft“, analysiert Möller nach dem Rennen.


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