Justus Nieschlag Siebter in Hamburg

06.07.2019 18:50 von Thorsten Eisenhofer

Justus Nieschlag (Lehrte) hat am Samstagnachmittag beim Rennen der World Triathlon Series (WTS) in Hamburg über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) Rang sieben belegt. Er ragte damit aus einer starken deutschen Mannschaft heraus: Vier Athleten der Deutschen Triathlon Union (DTU) konnten sich unter den Top 20 platzieren.

Nieschlag überrascht sich selbst

Für Nieschlag, der zum vierten Mal in Hamburg am Start war, war es die beste Platzierung bei dem Rennen in der Hansestadt. Der aus Lehrte bei Hannover stammende Nieschlag konnte auf den letzten Kilometern auf der Laufstrecke den fünfmaligen Kurzdistanz-Weltmeister Javier Gomez abhängen und sich so Rang sieben sichern. Der Sieger kam aus der sechsköpfigen Spitzengruppe, die sich nach rund zwei Kilometern auf der Laufstrecke gebildet hatte. Es gewann der Australier Jacob Birtwhistle (55:09 Minuten) vor Vincent Luis (Frankreich/55:10) und dem Belgier Jelle Geens (55:13). Für Birtwhistle war es der zweite Erfolg in einem WTS-Rennen in diesem Jahr.

„Es hat mich schon ein Stück weit überrascht, in so einem starken Feld so weit vorne zu landen“, sagte Nieschlag, der 16 Sekunden Rückstand auf den Sieger hatte. Der 27-Jährige befand sich – wie alle deutschen Starter – nach dem Schwimmen in der rund 50-köpfigen Spitzengruppe und musste sich zwischenzeitlich nach einem Radsturz eines Konkurrenten wieder nach vorne kämpfen. Beim Laufen schob er sich dann einem verhaltenen Beginn bis auf Rang sieben. „Da hatte ich richtig gute Beine“, sagte Nieschlag, der dieses Jahr bei Weltcuprennen schon dreimal auf dem Podium stand.

Zweitbestes WTS-Ergebnis der Karriere für Lührs

Lasse Lührs (Alicante) erreichte als 14. die zweitbeste Platzierung seiner Karriere in einem WTS-Rennen: „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ich kann mit der Platzierung super zufrieden sein, wenn man bedenkt, wie gut das Rennen besetzt war. Es ist toll, gegen so starke Konkurrenz ein solches Ergebnis erzielt zu haben.“

Valentin Wernz (Saarbrücken) erreichte das Ziel als 19. – die mit Abstand beste WTS-Platzierung seiner Karriere. Jonas Schomburg (Langenhagen), der jeweils als erster Athlet auf die Rad- und auf die Laufstrecke gegangen war, belegte nach einem Radsturz Rang 20. Ihm ist damit bei allen sechs bisherigen WTS-Rennen des Jahres eine Platzierung unter den Top 20 gelungen. Maximilian Schwetz (Bous) wurde 36.

Am Sonntag folgt die Mixed-Relay-Weltmeisterschaft (9.30 Uhr, Zusammenfassung in der ARD um 12.40 Uhr).


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