Laura Lindemann holt ersten Weltcupsieg

12.05.2019 10:55 von Thorsten Eisenhofer

Mit Laura Lindemann (Potsdam) hat eine Athletin der Deutschen Triathlon Union (DTU) am Sonntag (12. Mai) das Weltcuprennen in Chengdu (China) über die Supersprintdistanz gewonnen. Die 22-Jährige feierte damit ihren ersten Weltcupsieg ihrer Karriere. „Ich bin sehr glücklich über meinen ersten Weltcupsieg. Gefühlt hat es ganz schön lange gedauert, was aber auch daran lag, dass ich seit meiner Juniorenzeit hauptsächlich in Rennen der World Triathlon Series gestartet bin“, sagte Lindemann, die vor zwei Jahren in Chengdu mit Rang zwei ebenfalls für ein Top-Resultat gesorgt hatte.

Selbstvertrauen für WTS-Rennen in Yokohama

Lindemann setzte sich am Sonntag über die Distanzen 500 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen nach 31:18 Minuten mit einem recht deutlichem Vorsprung vor Renee Tomlin (USA/31:34) und Valerie Barthelemy (Belgien/31:35) durch. Die Potsdamerin überzeugte dabei mit der schnellsten Laufzeit und konnte sich so von der Konkurrenz absetzen. „Ich wollte und konnte das Rennen von Anfang bis Ende kontrollieren. Das gibt natürlich weiter Selbstvertrauen und ist mental die perfekte Vorbereitung für das Rennen der World Triathlon Series (WTS) in Yokohama am kommenden Samstag“, sagte Lindemann.

Bereits im Halbfinale souverän

Lindemann hatte am Samstag bereits ihr Halbfinale über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) souverän gewonnen. Der Erfolg von Lindemann war der zweite eines deutschen Athleten innerhalb von acht Tagen, nachdem am vergangenen Wochenende Justus Nieschlag das Weltcuprennen in Madrid (Spanien) vor Lasse Lührs gesiegt hatte.

Rang zehn für Wernz

Bei den Männern belegte Valentin Wernz (Saarbrücken) beim Sieg des Australiers Matthes Hauser (27:42 Minuten) mit rund 40 Sekunden Rückstand auf den Sieger Rang zehn. Wernz hatte am Samstag sein Halbfinale gewonnen, ging mit Startnummer eins in das Finale („Das war schon cool“), konnte aber im Schwimmen nicht die gewünschte Leistung abrufen und verpasste so den Sprung in die Spitzengruppe. „Das Laufen war ganz gut mit der drittschnellsten Zeit des Tages. Das Gesamtergebnis ist okay, auch wenn ich weiß, dass es besser geht.“

Johannes Vogel (Potsdam) und Bianca Bogen (Leipzig) schieden jeweils am Samstag im Halbfinale aus und belegten am Sonntag im B-Finale die Ränge acht beziehungsweise sechs.


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