Lisa Tertsch gewinnt Europacup in Funchal

21.10.2019 11:50 von Thorsten Eisenhofer

Lisa Tertsch hat am Samstag (19. Oktober) das Europacup-Rennen in Funchal (Portugal) gewonnen. Die Darmstädterin setzte sich über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) nach 1:00:22 Stunden vor der Spanierin Xisca Tous und Luisa Iogna-Prat (Italien/beide 57 Sekunden zurück) durch. Bei den Männern belegte Tim Hellwig (Saarbrücken) den dritten Platz. Marlene Gomez-Islinger (Weiden in der Oberpfalz) belegte Rang neun beim Weltcup in Tongyeong (Südkorea).

Erstes Top-Ten-Ergebnis im Weltcup für Gomez-Islinger

Für Gomez-Islinger, die dieses Jahr nach zweieinhalb Jahren Triathlonpause zurückkehrte, war es die beste Platzierung in einem Weltcup ihrer Karriere. Beim Erfolg von Sandra Dodet (Frankreich/57:10 Minuten) hatte sie nur knapp 30 Sekunden Rückstand auf die Siegerin in einem stark besetzten Weltcuprennen. Rang zwei ging an Ai Ueda (Japan), Platz drei an Claire Michel (Belgien), Position fünf an Nicola Spirig (Schweiz). „Ich freue mich sehr, das vierte Weltcuprennen meiner Karriere in den Top Ten zu beenden“, schrieb Gomez-Islinger auf ihrer Instagramseite. Die 26-Jährige, der nur wenige Sekunden zu einer Top-fünf-Platzierung fehlten, startet kommendes Wochenende nun beim Weltcup im japanischen Miyazaki.

Lina Völker, die zweite Deutsche, stieg nach dem Schwimmen aus. Jonas Breinlinger (Saarbrücken) belegte bei den Männern beim Sieg von Matthew McElroy (USA/51:25 Minuten) Rang 37.

Lisa Tertsch gewinnt Europacup-Gesamtwertung

Lisa Tertsch feierte in Funchal ihren dritten Sieg in einem Europacup-Rennen in diesem Jahr. Die Darmstädterin sicherte sich durch den Erfolg auch den Gesamtsieg im Europacup 2019. Tertsch kam nach dem Schwimmen als erste Athletin aus dem Wasser, gehörte auf dem Rad zur Spitzengruppe und lief anschließend allen davon. Mit einer Laufzeit von 16:57 Minuten brachte die U23-Europameisterin fast eine Minuten zwischen sich und die Zweitplatzierte. Bianca Bogen (Leipzig), die bis in die zweite Wechselzone der Spitzengruppe angehörte, erreichte das Ziel wegen einer Fußverletzung und starken Schmerzen als 23.

Premiere für Tim Hellwig

Bei den Männern gehörte Tim Hellwig zu den schnellsten Schwimmern und schuf sich damit eine gute Ausgangsposition. Beim Laufen musste er nur Rostislav Pevtsov (Aserbaidschan) und den Briten Samuel Dickinson (beide 52:00 Minuten) ziehen lassen und belegte in 52:19 Minuten Rang drei. Für Hellwig ist es die erste Podiumsplatzierung in einem Elite-Europacuprennen seiner Karriere. Magnus Männer wurde 41., Maximilian Sperl 45.


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