Lisa Tertsch gewinnt Weltcuprennen in Antwerpen

24.06.2019 11:44 von Thorsten Eisenhofer

Und wieder gab es starke Ergebnisse der Athleten der Deutschen Triathlon Union (DTU) bei einem Weltcuprennen in diesem Jahr – diesmal glänzten vor allem die Frauen: In Antwerpen (Belgien) gewann Lisa Tertsch über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) vor ihrer Potsdamer Trainingskollegin Laura Lindemann. Nina Eim (Itzehoe) belegte Rang sechs. Bei den Männern schaffte es Jonas Breinlinger (Saarbrücken) als Achter in die Top Ten.

Nach Europacup- nun Weltcupsieg

Tertsch setzte sich nach 1:05:26 Stunden mit einem Vorsprung von 18 Sekunden vor Lindemann durch. Den Erfolg verdankte Tertsch vor allem ihrer Laufstärke. Auf den abschließenden fünf Kilometern lief sie in 16:49 Minuten die schnellste Zeit. Sie schaffte in ihrem dritten Triathlonrennen nach drei Jahren Pause damit auch die Qualifikation für die World Triathlon Series (WTS). Vor zwei Wochen hatten sie in ihrem ersten internationalen Rennen seit September 2016 ebenfalls gewonnen: den Europacup in Dnipro (Ukraine).

Lindemann, deren Fokus auf dem WTS-Rennen in Hamburg und dem Olympischen Testevent in Tokio liegt und die krankheitsbedingt Anfang Juni kürzer treten musste, lief in 17:10 Minuten die zweitbeste Laufzeit des Tages, konnte ihrer Trainingspartnerin nicht ganz folgen. Nina Eim als Sechste bestätigte ihre starke Entwicklung in diesem Jahr und schaffte im dritten Weltcuprennen in Folge eine Platzierung unter den ersten sechs.

Bestes Weltcupergebnis für Breinlinger

Die Resultate der weiteren Deutschen: Lena Meißner (Neubrandenburg) wurde Elfte, Anabel Knoll (Ingolstadt) Zwölfte, Caroline Pohle (Leipzig) 13. und Anja Knapp (Dettingen) 17. Annika Koch (Darmstadt) belegte bei ihrem Weltcup-Debüt Rang 23.

Jonas Breinlinger gelang bei den Männern als Achter sein anvisiertes Top-Ten-Ergebnis – es war zugleich sein bestes Resultat in einem Weltcuprennen. Beim Erfolg von Tayler Reid (Neuseeland/59:23 Minuten) benötigte der Saarbrücker 27 Sekunden mehr als der Sieger. Valentin Wernz (Saarbrücken) wurde 28.


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