Nieschlag und Eim in Cagliari auf dem Podium

18.05.2019 17:17 von Eva Werthmann

Nina Eim (Itzehoe) und Justus Nieschlag (Lehrte) sind beim ITU Weltcup in Cagliari (Italien) über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) auf das Podium gelaufen.

Sowohl Eim als auch Nieschlag beendeten ihre Rennen auf dem zweiten Platz. Für Nieschlag war es bereits der dritte Weltcup-Podestplatz hintereinander in dieser Saison, Eim stand erstmals in ihrer Karriere auf dem Weltcup-Podium.

„Das hatte ich so nicht erwartet“ sagt Eim unmittelbar nach dem Rennen und fügt hinzu: „Das Schwimmen lief deutlich besser als zuletzt, so dass ich den Sprung in die erste Radgruppe geschafft haben. Beim Laufen habe ich mich gut gefühlt und habe auf meinen Zielsprint vertraut. Das hat dann ja auch gut geklappt.“

Der 27-Jährige Nieschlag (52:03 Minuten) musste sich im Schlussspurt lediglich dem britischen Doppelolympiasieger Alistair Brownlee (52:02) geschlagen geben. „Ich bin sehr zufrieden mit dem 2.Platz und auch mit meiner gezeigten Leistung“, sagt Nieschlag. „Ich glaube, so entspannt bin ich noch nie geschwommen. Direkt vom Start weg habe ich mein eigenes Ding gemacht und mich von jeglichen Prügeleien fern gehalten. First out of the water! Das erste Mal in einem Weltcup! Ich fuhr die ersten Kilometer vorne weg bis die Gruppe aufgeschlossen hatte. Auf der Laufstrecke formierte sich direkt eine dreier Spitzengruppe, zusammen mit Kevin Mc Dowell und Alistair Brownlee ging es auf die abschließenden fünf Kilometer. Nun werde ich hoffentlich nicht krank, damit die Vorbereitungen für das nächste Rennen wieder starten können.“

Lena Meißner (Neubrandenburg, 58:12) und Carolin Pohle (Leipzig, 58:42) komplettierten bei den Frauen mit den Plätzen vier und acht ein herausragendes Mannschaftsergebnis. Bei den Männern lief Johannes Vogel (Potsdam, 53:08) auf einen guten 15. Platz. Anja Knapp (Detting/Erms, 1:00:27 Stunden) und Bianca Bogen (Leipzig, 1:01:59) beendeten ihr Rennen auf den Plätzen 29 und 36. Gabriel Allgayer (München, 54:15) und Jonathan Zipf (Nürnberg, 55:19) kamen auf die Plätze 39 und 47.


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