Para Triathlon: Reppe und Lenatz in Devonport am Start

01.03.2019 09:25 von Eva Werthmann

Christiane Reppe (Dresden) und Benjamin Lenatz (Radevormwald) vertreten die deutschen Farben beim ersten Para Triathlon Weltcup der Saison 2019 am Samstag (2. März) im australischen Devonport.

Für Reppe – Paralympics-Siegerin im Handbiken - ist das Rennen über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) erst der zweite Triathlon überhaupt. Bei ihrem Debüt in Funchal (Portugal) im Oktober 2018 fuhr die Dresdnerin direkt den ersten Sieg in ihrer Klasse PTWC (Rollstuhlfahrer) ein.

“Seit Funchal ist im Training viel passiert und die Anspannung ist groß”, sagt Reppe und fügt hinzu: “Laut Meldeliste wird die amtierende Weltmeisterin Emily Tapp starten. Ich freue mich schon sehr auf das Rennen gegen sie und hoffe auf eine gute Platzierung, um weiter Weltranglistenpunkte zu sammeln. In gewisser Weise sind die nächsten Wettkämpfe aber auch Training, denn der Weg bis zu den Paralympischen Spielen in Tokio ist noch weit.”

Benjamin Lenatz, der ebenfalls in der Klasse PTWC startet, hat in seiner Karriere schon ein paar Rennen mehr absolviert. Der 34-Jährige überquerte im vergangenen Jahr in Devenport die Ziellinie als Dritter, eine Platzierung, die er am Samstag noch verbessern möchte: “Ich erwarte ein spannendes Rennen, in dem ich alles geben werde und zunächst natürlich hoffe, dass alles glatt läuft. Ebenso erhoffe ich mir eine Verbesserung zum letzten Jahr an selber Stelle, als ich eine Bronzemedaille mit nach Hause bringen konnte.”

Im Hinblick auf die Saison 2019 formuliert Lenatz seine Ziele folgendermaßen: “Für 2019 möchte ich meine Leistung in guten Trainingseinheiten weiter nach oben schrauben, um ab Ende Juni die Punktejagd für die Paralympics bestmöglich zu beginnen.”

Devenport ist der erste von insgesamt sechs Para Triathlon Weltcups 2019. Ab Juni 2019 startet die Qualifikationsphase für die Paralympischen Spiele in Tokio 2020. Dort werden in jeweils vier Klassen bei den Frauen und Männern die Medaillen vergeben, u.a. in der PTWC.


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