Siege für Nina Eim und Lasse Nygaard Priester

04.03.2019 11:33 von Thorsten Eisenhofer

Erfolgreiches Wochenende für die Athleten der Deutschen Triathlon Union (DTU): Nina Eim (Itzehoe) gewann am Samstag (2. März) das Frauenrennen beim Indoor-Triathlon-Europacup in Lievin (Frankreich). Lasse Nygaard Priester (Saarbrücken) feierte mit dem Sieg beim Amerika-Cup in Clermont (ebenfalls am 2. März) ein tolles Comeback nach langer Verletzungspause. Und die Para-Triathleten Benjamin Lenatz (Radevormwald) und Christiane Reppe (Dresden) überzeugten am Samstag mit Rang zwei und drei beim Weltcup in Devenport (Australien).

Priesters tolles Comeback

Priester setzte sich in Clermont über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) in 53:13 Minuten mit zehn Sekunden Vorsprung auf Kevin Bishop (USA) durch. Der 23-Jährige überzeugte dabei mit der besten Laufzeit des Tages (14:37 Minuten) und gehörte auch auf dem Rad zu den schnellsten Athleten des Wettbewerbs. Der Erfolg war ein tolles Comeback von Priester nach seiner Achillessehnen-Operation Ende 2017 und langer Wettkampfabstinenz. "Ich bin super happy, weil ich nach meiner langen Pause gut starten wollte. Schöner als mit einem Sieg geht es nicht", sagte er.

Charlotte Ahrens auf Rang 10

Bei den Frauen belegten Charlotte Ahrens (Neubrandenburg) und Anabell Knoll (Ingolstadt) die Ränge zehn und 15. Beim Erfolg von Avery Evenson (USA/1:00:05 Stunden) hatten sie 1:39 beziehungsweise 2:04 Minuten Rückstand auf die Siegerin.

Nina Eim überzeugt

Grund zum Jubeln hatte am Wochenende auch Nina Eim. Sie gewann beim Indoor-Triathlon in Lievin über die Distanzen 150 Meter Schwimmen, 3 Kilometer Radfahren und 1 Kilometer Laufen in einer ganz knappen Entscheidung. Nach 11:24 Minuten triumphierte sie vor Sandra Dodet (Frankreich/ebenfalls 11:24). Rang drei belegte Valentina Riasova (Russland/11:25). Der Wettbewerb war das erste Europacuprennen der Geschichte, das in der Halle ausgetragen wurde.

Bereits der zweite Saisonsieg

Eim überzeugte im Finale mit der drittbesten Laufzeit und schnellen Wechseln. Nach dem Schwimmen hatte sie noch auf Rang neun gelegen, im Radfahren schob sie sich schon etwas nach vorne. Für die Itzehoerin ist es bereits der zweite Saisonsieg. Vor zwei Wochen hatte sie das Sprintdistanz-Rennen beim Continental-Cup der African Triathlon Union (ATU) in Troutbeck (Simbabwe) gewonnen.

Lenatz verbessert sich

Benjamin Lenatz hat sich beim ersten Para Triathlon Weltcup der Saison 2019 gegenüber dem Vorjahr an gleicher Stelle um einen Platz verbessert. Er belegte in der Klasse PTWC (Rollstuhlfahrer) über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) Rang zwei in 1:08:22 Stunden. Der 34-Jährige hatte rund eineinhalb Minuten Rückstand auf den Sieger Nic Beveridge aus Australien (1:06:41 Stunden).

Reppe erneut auf dem Podium

Ihr zweites Podium in ihrem erst zweiten Triathlon-Rennen überhaupt schaffte Christiane Reppe. Sie belegte Rang drei in der PTWC-Klasse in 1:17:29 Stunden mit knapp vier Minuten Rückstand auf die Siegerin Lauren Parker (Australien/1:13:37). Reppe war zwar die schnellste Athletin des Wettbewerbs. Aufgrund ihrer Klassifizierung durfte sie jedoch erst 4:04 Minuten nach ihren Konkurrentinnen starten.


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