Talent-Camp in Saarbrücken

16.08.2019 12:56 von Thorsten Eisenhofer

Vom 7. bis 11. August lud die Deutsche Triathlon Union (DTU) neun Sportlerinnen und Sportler aus sieben unterschiedlichen Sportarten an den Bundesstützpunkt (BSP) Saarbrücken ein, um ihr Potenzial für den Triathlon zu testen. Umgekehrt konnten sich die Teilnehmenden selbst ein Bild machen, wie es ist, Triathlon auf Hochleistungsniveau zu betreiben.

„Das Camp ist aus meiner Sicht sehr gut gelaufen. Die Sportlerinnen und Sportler haben einerseits einen Einblick bekommen, wie das tagtägliche Training an einem Bundesstützpunkt aussieht und was von ihnen im Triathlon abverlangt werden würde. Andererseits haben wir einige triathlonspezifische Tests durchgeführt, anhand derer wir das Potenzial der einzelnen Sportler für den Triathlon getestet haben. Und wir haben durchaus einige vielversprechende Talente gesehen“, resümiert Steffen Justus, DTU-Bundestrainer Sichtung und Verantwortlicher für das Talent-Transfer-Programm. „Ein großes Dankeschön geht an die Trainer des Bundesstützpunktes, die tatkräftig das Camp mit ihrer Expertise unterstützt haben und allen mit Rat und Tat zur Seite standen.“

Die DTU hat das Talent-Transfer-Programm im Mai gestartet und in einem ersten Schritt interessierte Sportlerinnen und Sportler dazu aufgerufen, sich für das Camp zu bewerben. Aus über 30 Bewerbungen wurden neun Kandidaten ausgesucht, die am Camp in Saarbrücken teilnahmen. Sie waren zuvor in den Sportarten Eishockey, Handball, Leichtathletik (Laufen und Gehen), Radfahren, Schwimmen und Tennis aktiv.

In der nächsten Phase werden die aussichtsreichsten Talente an das triathlonspezifische Training herangeführt, bevor im Herbst und Winter intensives Training an einem der Bundesstützpunkte folgt. Ab Frühjahr 2020 soll erste Wettkampferfahrung gesammelt werden.


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