Triathlon Deutschland unterwegs – Rückblick

13.05.2019 11:11 von Thorsten Eisenhofer

Erster Weltcupsieg für Lindemann

Mit Laura Lindemann (Potsdam) hat eine Athletin der Deutschen Triathlon Union (DTU) am Sonntag (12. Mai) das Weltcuprennen in Chengdu (China) über die Supersprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren, 2,5 Kilometer Laufen) gewonnen (31:18 Minuten). Die 22-Jährige feierte damit den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere. „Ich bin sehr glücklich über meinen ersten Weltcupsieg. Gefühlt hat es ganz schön lange gedauert, was aber auch daran lag, dass ich seit meiner Juniorenzeit hauptsächlich in Rennen der World Triathlon Series gestartet bin“, sagte Lindemann, die vor zwei Jahren in Chengdu mit Rang zwei ebenfalls für ein Top-Resultat gesorgt hatte. Bei den Männern belegte Valentin Wernz (Saarbrücken) beim Sieg des Australiers Matthes Hauser (27:42 Minuten) mit rund 40 Sekunden Rückstand auf den Sieger Rang zehn. Johannes Vogel (Potsdam) und Bianca Bogen (Leipzig) schieden jeweils am Samstag im Halbfinale aus und belegten am Sonntag im B-Finale die Ränge acht beziehungsweise sechs. Einen ausführlichen Bericht lest ihr hier.

Tim Siepmann schnellster Deutscher in Sines

Die beste Platzierung aus deutscher Sicht beim Europacuprennen in Sines (Portugal) erreicht Tim Siepmann (Potsdam) als Zwölfter. Er benötigte über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) 55:46 Minuten und erzielte damit das beste Continental-Cup-Ergebnis seiner Karriere. Es siegte Genis Gau aus Spanien in 55:07 Minuten. Lasse Priester (Saarbrücken) belegte Rang 26 (56:56), Jonas Osterholt (Heiden) Platz 30 (57:25) und Max Fetzer Position 37 (58:06). Bei den Frauen erreichte Lina Völker (Saarbrücken) beim Erfolg von Emmie Charayron (Frankreich/1:02:01 Stunden) Rang elf (1:03:46). Ursula Trützschler (Heidelberg) kam auf Platz 23 ins Ziel (1:07:51).

Vier Medaillen für DTU-Athleten bei Duathlon-EM in Dänemark

Bei den Duathlon-Europameisterschaften über die Mitteldistanz (10 Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) am Samstag (11. Mai) im dänischen Viborg haben die Athleten der DTU vier Medaillen gewonnen. Gold ging an Sandra Morawitz (Bayern), die in der Altersklasse (AK) 40 in 3:25:46 Stunden triumphierte. Die Silbermedaille gewannen Torsten Wambold (Hessen) in der AK 40 (2:54:46), Susanne Apfel (Bayern) in der AK 55 (4:00:51) und Enno Heidergott (Niedersachsen) in der AK 45 (2:54:14).

Patrick Lange bei Ironman 70.3 in Vietnam siegreich

Der zweimalige Ironman-Weltmeister Patrick Lange ist mit einem Sieg in die Saison gestartet. Der Hawaii-Champion von 2017 und 2018 gewann am Sonntag (12. Mai) den Ironman 70.3 in Vietnam. Lange, der in 1:15:55 Stunden die schnellste Halbmarathon-Zeit des Tages lief, setzte sich nach 3:49:09 Stunden in einem starken Feld vor den beiden Australiern Tim Van Berkel (3:50:57) und Tim Reed (3:52:14) durch. Reed hatte sich beim Radfahren absetzen und rund zweieinhalb Minuten Vorsprung herausfahren können. Lange spielte wie gewohnt seine Laufstärke aus.

Andi Böcherer gewinnt erneut

Andreas Böcherer hat am Sonntag (12. Mai) seinen Vorjahressieg beim Ironman 70.3 Pays d'Aix (Frankreich) wiederholt. Er setzte sich nach 3:52:16 Stunden vor Adam Bowden (Großbritannien/3:53:28) und Andreas Dreitz (3:56:37) sowie Marcus Herbst (3:56:51) durch und überzeugte dabei mit der schnellsten Radzeit des Tages.

Die hier vorgestellten internationalen Events und aufgezählten Athleten stellen nur eine Auswahl dar. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


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