Triathlon Deutschland unterwegs 4./5. Mai

06.05.2019 16:18 von Thorsten Eisenhofer

Deutscher Doppelsieg in Madrid

Justus Nieschlag (Lehrte) und Lasse Lührs (Alicante) haben beim Weltcup-Rennen der Internationalen Triathlon Union (ITU) in Madrid (Spanien) am Sonntag (5. Mai) einen deutschen Doppelsieg gefeiert. Nieschlag setzte sich im Zielsprint ganz knapp gegen Lührs durch. Beide benötigten für die 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen 55:51 Minuten. Dritter wurde der Spanier Roberto Sanchez Mantecon (55:57). Der 27-Jährige Nieschlag feierte damit den zweiten Weltcup-Sieg seiner Karriere nach Huelva im September 2017, Lührs stand erstmals bei einem Weltcup-Wettbewerb auf dem Podium. Den kompletten Bericht lest ihr hier.

Dritter Rang von Anabel Knoll

Anabel Knoll (Ingolstadt) hat beim Continental-Cup-Rennen in Richmond (USA) am Sonntag (5. Mai) über die Sprintdistanz den dritten Rang belegt. Sie musste sich nur den beiden US-Amerikanerinnen Marissa Ferrante (59:00 Minuten) und Erin Edminister (59:10) geschlagen geben. Knoll benötigte 59:29 Minuten und hat ihre Platzierung im Vergleich zu den vergangenen beiden Rennen mit den Rängen 15 beim Amerika-Cup in Clermont und Position acht beim Amerika-Cup in Sarasota erneut verbessert. Maximilian Sperl (Nürnberg) erreichte das Ziel nicht.

Acht weitere Medaillen für deutsche Altersklassen-Nationalmannschaft

An den beiden letzten Tagen der Multisport-WM im spanischen Pontevedra gewannen die Athleten der Deutschen Triathlon Union (DTU) acht Medaillen. Silber und Bronze gab es für Helmut Neß (Baden-Württemberg) und Miriam Kwasny (Hamburg) über die Triathlon-Langdistanz, Silber für Gunter Stecher im Aquabike sowie Silber für Olaf Geserick und Bronze für Kai Sachtleber (beide Niedersachsen), Stecher, Peter Grünebach und Steffen-Luis Neuendorff (Hessen) im Aquathlon. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Duathlon-Titel für Rust und Kramp

Bei den Deutschen Duathlon-Meisterschaften für den Nachwuchs gewannen Franka Rust (RSC Lüneburg) und Till Kramp (SC Neubrandenburg) die Titel in der Altersklasse Jugend A. Bei den Junioren setzten sich Jana Millat (TC Fiko Rostock) und Alexander Kull (HSV Weimar) durch. Die Sieger der männlichen Jugend B heißen Rebecca Bierbrauer (Tri Post Trier) und Jakob von Müller (SC DHfK Leipzig Triathlon). Den kompletten Bericht lest ihr hier.

Kienle auf Rang sieben

Sebastian Kienle belegte in seinem ersten Rennen seit dem verletzungsbedingten Aus bei der Ironman-WM auf Hawaii im Oktober 2018 Rang sieben beim Ironman 70.3 in St. George im US-Bundesstaat Utah. Kienle (3:53:28 Stunden) hatte 4:18 Minuten Rückstand auf Sieger Rodolphe Von Berg (3:49:10) aus den USA, der vor allem einer Fünf-Minuten-Strafe wegen Windschattenfahrens geschuldet war.

Beim Sieg des Italieners Mattia Ceccarelli (3:51:50) bei der Challenge Riccione (Italien) belegte Frederic Funk Rang drei und wiederholte damit seine Platzierung aus dem Vorjahr. Funk hatte 1:56 Minuten Rückstand auf den Sieger und 31 Sekunden Rückstand auf den Zweitplatzierten Thomas Steger aus Österreich.Julian Erhardt wurde Siebter.

Siege für Frodeno und Philipp

Der zweimalige Ironman-Weltmeister Jan Frodeno hat am Sonntag (5. Mai) den Triathlon in Buschhütten (1,0 km Schwimmen, 41,9 km Radfahren, 9,54 km Laufen) gewonnen und damit ein erfolgreiches Comeback auf der Kurzdistanz gefeiert, auf der er zuvor rund sechs Jahre kein Rennen mehr absolviert hat und 2008 Olympiasieger für die DTU geworden war. Bei den Frauen gewann Laura Philipp, die somit nun hintereinander Erfolge in Rennen über die Lang-, Mittel- und Kurzdistanz feiern konnte.


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