Triathlon Deutschland war unterwegs 7./8. September

09.09.2019 13:04 von Jonas Klee

Laura Lindemann (Potsdam) hat sich am vergangenen Wochenende (7./8. September) beim ITU Triathlon-Weltcup in Banyoles (Spanien) den ersten Platz gesichert. Zudem haben die 24 deutschen Age Grouper bei der Langdistanz-Weltmeisterschaft in Zofingen (Schweiz) neun Medaillen geholt. Beim Junioren-Europacup in Bled (Slowenien) überzeugten Eric Diener und Katharina Möller mit Top-Platzierungen. Zudem fand in Nizza (Frankreich) die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft statt.

Lindemann triumphiert - Age Grouper sorgen für Medaillenregen

Laura Lindemann hat beim ITU Triathlon-Weltcup in Banyoles erneut ihre starke Form unter Beweis gestellt und sich über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) den ersten Platz gesichert. Bei den Männern war Jonas Schomburg (Langenhagen) mit Rang 21 erfolgreichster DTU-Athlet. Im Rennen der Para Triathleten musste Christiane Reppe verletzungsbedingt aussteigen. Einen ausführlichen Bericht lest ihr hier.

Die DTU Altersklassen-Nationalmannschaft kehrt mit neun Medaillen im Gepäck von der Duathlon-Langdistanz-Weltmeisterschaft in Zofingen (Schweiz) zurück. Bei widrigen äußeren Bedingungen absolvierte Tobias Eise (Hessen) die 10 Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren und 30 Kilometer Laufen in der schnellsten Zeit des Tages (6:56:22 Stunden) und sicherte sich damit den Weltmeistertitel in der Altersklasse (AK) 20. Die zweite Goldmedaille für die DTU ging an Jasmin Bramert (Nordrhein-Westfalen), die in der AK 35 nicht zu schlagen war. Einen ausführlichen Bericht lest ihr hier.

Diener & Möller holen Medaillen - Kienle wird in Nizza Fünfter

Beim Junioren-Europacup in Bled (Slowenien) haben Eric Diener und Katharina Möller ebenfalls Medaillen über die 400 Meter Schwimmen, 13,4 Kilometer Radfahren und 3,3 Kilometer Laufen geholt. Diener gewann mit einem Rückstand von nur zwei Sekunden Silber hinter dem Tschechen Radim Grebik. Dritter wurde der Portugiese Alexandre Montez. Jan Diener kam als Fünfter ins Ziel, Nick Ziegler wurde Zehnter. Bei den Juniorinnen gewann Möller Bronze hinter Karolina Helga Horvath (Ungarn) und Mariana Vargem (Portugal).

In Nizza wurde am vergangenen Wochenende die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft ausgetragen. In einem hochkarätig besetzten Feld triumphierte überraschend der Norweger Gustav Iden in seinem erst dritten Rennen auf der 70.3-Distanz und sicherte sich somit auch den Weltmeistertitel. Auf Rang zwei landete der Brite Alistair Brownlee, Platz drei ging an Rodolphe von Berg (USA). Als bester Deutscher kam Sebastian Kienle auf Rang fünf ins Ziel. Florian Angert (11.), Maurice Clavel (19.), Patrick Lange (22.), Horst Reichel (34.), Dominik Sowieja (38.) und Markus Rolli (40.) komplettierten das deutsche Feld.

Bei den Frauen wurde die große Favoritin auf den Titel, Daniela Ryf (Schweiz), ihrer Rolle gerecht - und krönte sich zum fünften Mal zur Weltmeisterin. Silber ging an die Britin Holly Lawrence, Bronze an die Schweizerin Imogen Simmonds. Als schnellste Deutsche kam Anne Reischmann ins Ziel (20.), Jenny Schulz belegte Rang 23.


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