​3 Fragen an Steffen-Luis Neuendorff

24.04.2020 12:10 von Eva Werthmann

Steffen-Luis Neuendorff (Hessen) gehört schon lange zum Kern der deutschen Altersklassen-Nationalmannschaft. In den vergangenen Jahren war der 75-Jährige stets einer der erfolgreichsten Triathleten der Deutschen Triathlon Union (DTU). Auch im Jahr 2020 knüpfte Neuendorff nahtlos daran an: Nach seinem zweiten Platz bei der Wintertriathlon-WM in Asiago (Italien) feierte er zwei Wochen später in Cheile Gradistei (Rumänien) den EM-Titel in seiner Altersklasse. Wir haben mit Steffen kur nach seinen Erfolgen im Winter gesprochen.

1.) Steffen, in den vergangenen Jahren hast Du einige großartige Erfolge für die Altersklassen-Nationalmannschaft eingefahren. Was hast Du noch für Ziele?

Ich würde gerne weiter so fit bleiben, um beständig bei den Wettkämpfen dabei sein zu können. Das Wichtigste ist für mich, im Alter einen klaren Verstand zu haben und mich physisch gut zu fühlen. Das bleibt mein Ziel.

2.) Was gefällt Dir beim Winter-Triathlon?

Ich fahre gerne Ski und mit dem Mountainbike über den Schnee zu rutschen, gefällt mir auch sehr. Zudem ist ein Winter-Triathlon auch immer eine technische Angelegenheit, bei der Erfahrungswerte eine große Rolle spielen: Wie sieht die Strecke aus? Welches Schuhwerk passt am besten zu den Bedingungen? Wie viel Reifendruck brauche ich? Muss ich mich auf den Wettkampf besonders vorbereiten? Diese Entscheidungen sorgen bei mir im Vorfeld eines Wettkampfes noch immer für ein Kribbeln im Bauch. Vor einigen Jahren fand beispielsweise eine Veranstaltung in Finnland statt. Bei minus 15 Grad. Da habe ich schon ein paar Tage vorher kalt geduscht, um mich darauf vorzubereiten.

3.) Was macht für Dich den Reiz aus, die DTU als Age Grouper zu repräsentieren?

Die Nominierung ist schon etwas Besonderes für mich. Das eigene Land zu vertreten, erfüllt mich mit Stolz. Ich sehe es zudem als Verpflichtung an, mitzumachen, wenn ich eingeladen werde. Und die Teilnahme fordert mich wiederum körperlich und geistig.


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