Nächstes Kräftemessen mit der Weltelite

11.09.2020 09:01 von Thorsten Eisenhofer

Für neun Athleten der Deutschen Triathlon Union (DTU) geht es am Sonntag (13. September) im tschechischen Karlovy Vary (Karlsbad) im coronabedingt erst zweiten Weltcuprennen der Saison über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen) – gegen jeweils starke internationale Konkurrenz.

Laura Lindemann möchte am Sonntag zeigen, dass ihre WM-Bronzemedaille am vergangenen Samstag in Hamburg kein Zufall war. Die Potsdamerin hatte mit ihren beiden Weltmeisterschaftsauftritten im Einzel und auch im Mixed Relay bewiesen, dass sie derzeit zu den weltbesten Athletinnen gehört. Mit ihren Leistungen im Einzelrennen überzeugt haben bei ihrem Debüt in der World Triathlon Series (WTS) in Hamburg auch Lisa Tertsch (Darmstadt), die dank der zweitbesten Laufzeit noch auf Rang 16 nach vorne lief, und Marlene Gomez-Islinger (Weiden in der Oberpfalz), die 22. wurde. Es wird spannend zu sehen, ob sie diese Leistung toppen können.

Gute Erinnerungen an Karlovy Vary hat Caroline Pohle. Die Leipzigerin feierte dort im vergangenen Jahr als Dritte ihr erstes Weltcup-Podium. Ihr Saisondebüt geben wird in Tschechien Annika Koch (Saarbrücken).

Die deutschen Athletinnen sind dabei in einem hochkarätigen Feld unterwegs und treffen unter anderem auf die neue Weltmeisterin Georgia Taylor-Brown (Großbritannien) und die Vize-Weltmeisterin Flora Duffy (Bermuda) sowie auf die Ex-Weltmeisterin Katie Zaferes (USA).

Nicht ganz so hochkarätig, aber ebenfalls sehr gut besetzt ist das Feld bei den Männern. Hier ist ebenfalls der aktuelle (und zugleich vorherige) Weltmeister am Start: Vincent Luis (Frankreich). Dabei sind auch der Überraschungs-Vize-Weltmeister Vasco Vilaca (Portugal) oder Jonathan Brownlee (Großbritannien), die wie einige deutsche Athleten, nach dem Rennen in Hamburg auch das in Karlovy Vary absolvieren.

Die deutschen Athleten wollen zeigen, dass sie international gut mithalten können. Jonas Schomburg (Langenhagen) und Valentin Wernz (Saarbrücken) möchten sicherlich beweisen, dass sie mehr drauf haben als ihre WM-Ränge 35 bzw. 34. Gemeldet sind zudem Jonas Breinlinger (Saarbrücken), WM-28. in der Vorwoche, und Jannik Schaufler (Heidelberg), denen, je nach Rennverlauf, auch eine gute Platzierung zuzutrauen ist.


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