Deutsche Top-Resultate beim Europacup in Antalya

06.05.2012 17:40 von Oliver Kubanek

Kathrin Müller siegt, Anja Knapp und Nils Frommhold jeweils Zweite

Die Teilnahme am Europacup in Antalya hat sich für die Triathleten aus dem Kader der Deutschen Triathlon Union gelohnt. Kathrin Müller sicherte sich ihren ersten Saisonsieg 2012 vor Anja Knapp. Im Herrenrennen verpasste Teamkollege Nils Frommhold als Zweiter einen deutschen Doppeltriumph nur um drei Sekunden. Der Potsdamer musste sich dem Franzosen Anthony Puajades erst im Sprint geschlagen geben. Christian Otto wurde hervorragender Vierter, Stefan Zachäus wurde guter Sechster.

„Dieser letzte Formtest vor der Olympia-Qualifikation im Madrid in drei Wochen stimmt mich sehr positiv“, hielt sich Müller mit ihrem Erfolg, der nach 2:02:27 Stunden fest stand, nicht sonderlich lange auf. Bester Laune schaute sie gleich auf die erste große Saisonaufgabe, die interne Entscheidung der DTU um die Olympiastartplätze. „Madrid kann kommen.“

Neues Selbstvertrauen schöpfte nach einer mäßig gelungenen Europameisterschaft vor 14 Tagen auch Anja Knapp, die mit einer starken Leistung (2:02:45 Stunden) demonstrierte, dass sie nach langer Verletzung wieder auf einem guten Weg ist.

Das kann man ebenso von Nils Frommhold behaupten. Der 25-Jährige machte ein paar Stunden nach den Damen den totalen DTU-Siegeszug fast perfekt. Doch seine Endzeit von 1:47:25 Stunden war um drei Sekunden langsamer als die des französischen Siegers. Dritter wurde Alois Knabl aus Österreich.

Für Frommhold bedeutete der Wettkampf an der türkischen Riviera die Rückkehr in den aktiven Triathlonsport nach fast anderthalb Jahren Pause, die auf zwei Ermüdungsbrüche zurückzuführen war. „Ich bin wirklich glücklich und muss sagen: Das ist gut gelaufen“, freute er sich. Gemeinsam mit Christian Otto und Stefan Zachäus war Frommhold nach dem Schwimmen in einer achtköpfigen Ausreißergruppe, die sich kontinuierlich vom Feld absetzen konnte. Die abschließenden zehn Kilometer beendeten die deutschen Herren dann als Zweiter, Vierter und Sechster, was für Otto und Zachäus die beste internationale Platzierung im Elitebereich bedeutet.

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