2. Triathlon-Bundesliga-Nord eröffnet in Buschhütten

08.05.2014 12:56 von Oliver Kubanek

Wenn am Sonntag der erste Startschuss zur 2. Triathlon-Bundesliga Nord fällt, müssen sich die Teilnehmenden auf viele neue Wettkampfstrecken einrichten. Nur Eutin (22. Juni) fungiert in diesem Jahr wieder als Gastgeber. Die Auftaktveranstaltung findet auch nicht - wie in der jüngsten  Vergangenheit - in Gladbeck, sondern in Buschhütten statt. Dort gastiert die 2. Bundesliga parallel zur Eliteliga, so dass die nationale und internationale Triathlonelite ihre Visitenkarte in Südwestfalen abgibt. (s. nebenstehenden Artikel) Weitere Stationen sind in dieser Zweitliga-Serie neben Eutin noch Halle (31.05.), Münster (29.06) und Grimma (19. / 20. Juli).

In diesen fünf Wettkämpfen ermitteln 18 Herrn- und zehn Damenteams ihren jeweiligen Meister. Bei den Herren wird es auch vermutlich in diesem Jahr „nur“ darum gehen, beste Mannschaft hinter der Reserve des EJOT Team Buschhütten zu werden. Im Vorjahr hatte der Meister bei allen fünf Wettkämpfen das oberste Podest fest gebucht.

Da die Buschhüttener Zweitvertretung (wie alle Reserveteams) nicht aufsteigen darf, ist aber auch der 2. Platz durchaus erstrebenswert. Kandidat hierfür scheint in erster Linie das Team Weimarer Ingenieure zu sein, das in diesem Jahr den Sprung in die Eliteliga zurück schaffen will.

Auch wenn die Buschhüttener Damen in dieser Saison erstmals in der 2. Bundesliga antreten, zählt der Aufsteiger gleich sicher zu den (Mit-) Favoriten. Das MEDICA-Triathlonteam SC DHfK Leipzig belegte in der abgelaufenen Saison hinter Aufsteiger KOMET Team TV Lemgo und dem Nordias Team USC Kiel (in diesem Jahr nicht für die 2. Liga gemeldet) den dritten Rang und ist auch in dieser Saison sicher immer für einen Spitzenplatz gut.

Die Damen starten am Sonntag um 14.30 Uhr zum Mannschaftssprint, die Herren gehen 45 Minuten später ins Wasser.

Auf der 50-Meter-Bahn des Buschhüttener Freibades muss jeder Teilnehmende vier Bahnen absolvieren. So stehen für die Damen 800 und für die Herren 1000 Meter auf dem Programm. Danach geht es auf die 26 km lange Radstrecke. Wie beim Bahnradfahren ist innerhalb des Teams Windschattenfahren nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht. Eine Durchmischung der Teams ist hingegen streng verboten und wird von den Kampfrichtern sofort unterbunden. Zum Abschluss stehen 5,3 Kilometer Laufen auf dem Programm. Bei dem Mannschaftssprint ist Triathlon eine echte Teamsportart. Die besten Läufer werden hier buchstäblich zu Wasserträgern und versorgen ihre Teamkollegen mit dem kühlen Nass. Letztlich gewinnen nicht unbedingt die besten Einzelkönner, sondern das stärkste Team. Vermutlich das EJOT Team Buschhütten.

Martin Wachhold 

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