Lang-Distanz-Premiere von Nils Frommhold in Deutschland

17.07.2014 12:19 von Oliver Kubanek

"Ich will sehen, wie viel ich in Zukunft noch aufholen muss"

Nils Frommhold war lange Jahre Mitglied der DTU-Triathlon-Nationalmannschaft. Nach längeren Verletzungsphasen entschied er sich aber letztlich, sein Triathlonglück auf den längeren Distanzen zu suchen. Gleich sein erstes Lang-Distanz-Rennen Ende 2012 gewann der gebürtige Potsdamer. Es folgte ein weiterer Sieg beim Ironman Südafrika in diesem Jahr. Nun steht die Deutschland-Premiere an, auf die er sich extrem freut, wie er im kurzen Talk verrät.

Hallo, Nils Frommhold, in Roth steht Deine Lang-Distanz-Premiere in Deutschland an und zudem die DTU DM über diese Streckenlänge. Wie ist die Form, wie zufrieden bist Du mit der Vorbereitung und den ersten Saisonrennen?

Kurzum: Ich bin zufrieden. Das Training für Roth ist erledigt und die Vorfreude wird jeden Tag größer. Gerade nach der verletzungsbedingten Absage im letzten Jahr ist die Challenge Roth mein Sommer-Highlight schlechthin. Dazu zeigen mir die Ergebnisse meiner bisherigen Rennen und vor allem der Ironman-Sieg im April in Südafrika, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Du gehst sicherlich als einer der (Mit-)Favoriten für den Roth-Sieg und den DTU DM-Titel in den Wettkampf. Wie ist Deine Zielsetzung für das Rennen im Frankenland?

Das Starterfeld in Roth verspricht ein spannendes Rennen und wer hier vorne mitmischt, kann es wahrscheinlich auch überall anders. Da es mein erstes richtig großes Rennen über die Lang-Distanz ist, will ich mich vorher nicht an Zeiten oder Platzierungen messen. Viel mehr will ich nach dem Rennen sehen, wie weit der Weg nach vorne ist und wie viel ich in Zukunft noch aufholen muss.

Im Jubiläumsjahr (30 Jahre Roth) haben die Veranstalter ein sehr starkes Feld rekrutiert. In wem siehst Du die die größte Konkurrenz für die Challenge und die DTU DM?

James Cunnuma und Dirk Bockel wissen bereits, wie man die Challenge Roth gewinnt. Pete Jacobs, Eneko Llanos und Timo Bracht kennen zumindest das Podium ganz gut. Daneben sind sicherlich Luke McKenzie, Joe Gambles und Sylvain Sudrie zu beachten. Jeder hat seine Stärken und seine eigene Renntaktik. Für mich ist es wichtig, von Anfang an vorne dabei zu sein.

Auf was freust Du Dich speziell in Roth und bei Deinem ersten Lang-Distanz-Rennen in der Heimat?

Ganz klar die besondere Atmosphäre. Der 20. Juli wird kein normaler Tag, sondern eher ein „Feiertag“. Es ist schon genial, als Triathlet an so einem Tag mitzuwirken Daher will ich mit einem beherzten Rennen auch etwas an die Zuschauer zurückgeben.

 

Medienkontakt:

Oliver Kubanek, Tel.: 069-677 205 17 oder 0178-1479833, E-Mail: kubanek@dtu-info.de

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